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COVID-19, Lerchenrainschule Stuttgart. Besuch der ViertklâÄ°ssler zum Schulstart. Die ersten Sch¸ler d¸rfen wieder an die

Wie gefährlich wäre ein Normalbetrieb in den Schulen nach den Sommerferien? Studien sollen Aufschluss geben.

(Foto: Max Kovalenko/imago images)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Martin Anetzberger

Alles Wichtig zum Coronavirus

Kinder bremsen Coronavirus laut Studie aus. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Dresden. Im Auftrag der sächsischen Regierung hatten sie 1500 Schüler sowie 500 Lehrer untersucht. Dabei fanden die Experten lediglich bei zwölf Schülern und Lehrern einen Hinweis auf eine abgeklungene Infektion. Details von Christina Berndt

Spahn mahnt zu Beginn der Reisezeit zur Vernunft. "Wir müssen sehr aufpassen, dass der Ballermann nicht ein zweites Ischgl wird", sagt der Gesundheitsminister mit Blick auf Mallorca, wo Hunderte Menschen ohne Abstand und Masken gefeiert hatten. Die Infektionszahlen in Deutschland befänden sich "weiterhin auf niedrigem Niveau". Doch lokale und regionale Ausbrüche zeigten, wie schnell sich die Lage ändern könne. Mehr Nachrichten

UN-Bericht: Unterernährung ist gefährlich auf dem Vormarsch. Eigentlich wollte die Welt den Hunger im Jahr 2030 besiegt haben. Doch offenbar steigt die Zahl der Unterernährten seit mehreren Jahren. Aktuell verschärfen die Corona-Krise und eine Heuschreckenplage die Lage zusätzlich. Zur Nachricht

Außerdem wichtig:

Was sonst noch wichtig war

EXKLUSIV Union macht Druck auf Koalitionspartner SPD im Fall Wirecard. "Wir erwarten vom Bundesfinanzministerium und von Staatssekretär Jörg Kukies eine lückenlose Aufklärung", sagt Antje Tillmann, finanzpolitische Sprecherin der Unionsfraktion. Zwar habe das SPD-geführte Ministerium bereits Erklärungen abgegeben, allerdings habe man eine "umfangreichere Aufarbeitung" angefordert. Die Frist für diesen Bericht laufe am 15. Juli ab. Von Cerstin Gammelin

Tatverdächtige von Stuttgart - Die heikle Frage nach dem Woher. Nach den Stuttgarter Krawallen ermittelt die Polizei bei Standesämtern Geburtsorte von Eltern der möglichen Täter. Sie wird dafür heftig kritisiert. Antworten auf die wichtigsten Fragen. Konzentrieren sich die Ermittlungen auf die ethnische Herkunft, dann ist das weder gerecht, noch verhindert es Kriminalität. Es schürt nur rassistische Vorurteile, kommentiert Jan Bielicki.

Amtsinhaber Duda gewinnt Stichwahl um polnisches Präsidentenamt. Nach Auszählung von 99,98 Prozent der Wahlkreise hat der PiS-Kandidat laut Wahlkommission 51,1 Prozent der Stimmen erhalten. Sein Herausforderer, Rafał Trzaskowski, erreicht demnach 48,9 Prozent. Das knappe Ergebnis zeigt, wie gespalten Polen ist. Mehr Infos

Champions League - Cas hebt Uefa-Sperre gegen Manchester City auf. Die Mannschaft von Trainer Guardiola darf trotz angeblicher Verstöße gegen das Financial Fairplay in den beiden kommenden Spielzeiten doch am Europapokal teilnehmen. Auch die Geldstrafe wird reduziert. Zu den Details. Der spektakuläre Entscheid des internationalen Sportgerichtshofes gewährt Superklubs im Fußball freie Hand, kommentiert Thomas Kistner.

Ausnahmezustand im badischen Oppenau. Ein Mann mit Pfeil und Bogen entwaffnet vier Polizisten. Seit Sonntag ist er mit ihren Dienstwaffen auf der Flucht. Hunderte Beamte suchen in den Wäldern nach ihm, Schulen und Kindergärten in der Kleinstadt bleiben geschlossen. Zum Bericht von Anna Fischhaber

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Waghalsiger Schritt 567 Jahre zurück. Die Hagia Sophia soll wieder Moschee werden. Das war sie schon mal, von 1453 an. Atatürk verwandelte sie dann zum Museum - und die Türkei zur Demo­kratie. Nun sagt Präsident Erdoğan dem Westen den Kampf an. Kommentar von Tomas Avenarius

Redskins trennen sich von ihrem Namen. Das Washingtoner Football-Team will sich von dem Namen lösen. Amerikanische Ureinwohner empfinden ihn seit Langem als rassistisch. Zum Text

Vom Lückenfüller zur Design-Ikone. Am 12. Juli 1950 strahlte der Nordwestdeutsche Rundfunk zum ersten Mal ein Testbild im Fernsehen aus. Über ein Relikt, das technisch nicht mehr gebraucht wird. Aber geliebt. Von Oliver Klasen

SZ-LeserInnen diskutieren​

Feiern ohne Maske: Wie blicken Sie auf den Ballermann? "Die Einwohner tun mir leid", kommentiert fishbone46: "All die Mühe der Hoteliers, Pensionen, Campingplätze, Restaurants wird durch diese egoistischen, rücksichtslosen, hirnlosen Touristen konterkariert." Nicolebeatrice fordert zwei Wochen Quarantäne "für alle, die dort Urlaub gemacht haben, sowie Corona-Tests - und zwar auf eigene Kosten und keine vom Steuerzahler bezahlte Urlaubsverlängerung". BiggerB bemerkt resignierend: "Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens." Diskutieren Sie mit uns.

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