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SZ Espresso:Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

Zwei Menschen sind bei dem Zusammenprall ums Leben gekommen.

(Foto: AFP)

Was wichtig ist und wird: Zugunglück in Bayern, Trump kündigt Iran-Entscheidung an, grüner Spott für Söder.

Was wichtig ist

Schweres Zugunglück in Bayern. Am Bahnhof in Aichach nahe Augsburg kollidieren am Montagabend ein Personen- und ein Güterzug. Zwei Menschen sterben bei dem Unglück, 14 werden verletzt. Zur Nachricht

Kretschmann verspottet Söder. Der Ministerpräsident Baden-Württembergs kritisiert Bayerns Pläne, in jeder Behörde ein Kreuz aufzuhängen. Der Erlass sei Ausdruck eines "hilflosen, ja eines heillosen Konservativismus". Der Ministerpräsident von den Grünen fordert, seine Partei müsste sich im Bund mit einem stärkeren Profil bemerkbar machen. Einzelheiten von Ferdos Forudastan

Regierungsbildung in Italien erneut gescheitert. Auch der dritte und letzte Versuch in Rom, eine Koalition auf die Beine zu stellen, schlägt fehl. Eine Übergangsregierung könnte Neuwahlen verhindern - doch einige Akteure sind längst wieder im Wahlkampfmodus. Zum Bericht von Italien-Korrespondent Oliver Meiler

Lehrer in den USA proben den Aufstand. Seit zweieinhalb Monaten streiken in mehreren, konservativ geprägten Bundesstaaten die Pädagogen, um gegen gekürzte Etats zu protestieren. In etlichen Fällen können sie bereits Erfolge verbuchen. Einzelheiten von US-Korrespondent Hubert Wetzel

Was wichtig wird

Trump will Iran-Entscheidung bekanntgeben. Nach langem Drohen und Sondieren kündigt der US-Präsident nun via Twitter an, heute seine Entscheidung zum Atomabkommen bekanntzugeben. Die europäischen Vertragspartner sind für einen Verbleib im Atomdeal. Israel und Saudi-Arabien bestärken die USA dagegen zum Ausstieg. Hier mehr lesen

Seehofer stellt neue Kriminalitätszahlen vor. Die bundesweite Kriminalstatistik der Polizei stellt heute erstmals der neue Bundesinnenminister vor. Er präsentiert auch die Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität im vergangenen Jahr.

Neuer US-Botschafter in Berlin wird akkreditiert. Der 51 Jahre alte Diplomat Richard Grenell überreicht am Nachmittag Bundespräsident Steinmeier sein Beglaubigungsschreiben. 15 Monate lang war der Posten unbesetzt geblieben - das war seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie der Fall.

Frühstücksflocke

Das beeindruckende Erbe einer New Yorker Sekretärin. 67 Jahre lang fährt Sylvia Bloom pflichtbewusst mit der U-Bahn nach Manhattan zur Arbeit. In der Anwaltskanzlei verwaltet sie als Sekretärin die Geschäfte ihrer Vorgesetzten. Was keiner weiß: In dieselben Anlagen, auf die ihre Chefs setzen, investiert sie privat ebenfalls, nur kleinere Beträge. Erst nach ihrem Tod wird das Vermögen entdeckt, das sie dadurch angehäuft hat. Es sind mehr als neun Millionen Dollar. Es soll nach ihrem letzten Willen vor allem an bedürftige Studenten gehen. Hier mehr lesen