Präsidentschaftswahl in Frankreich:Grün mit wenig Aussicht

Lesezeit: 4 min

Präsidentschaftswahl in Frankreich: Ein Anhänger der Europe Écologie Les Verts (EELV) hängt in Rennes ein Wahlplakat des Präsidentschaftskandidaten Yannick Jadot auf.

Ein Anhänger der Europe Écologie Les Verts (EELV) hängt in Rennes ein Wahlplakat des Präsidentschaftskandidaten Yannick Jadot auf.

(Foto: Damien Meyer/AFP)

Die französischen Grünen hatten in den vergangenen Jahren beachtliche Erfolge. Im Präsidentschaftswahlkampf spielt ihr Kandidat Yannick Jadot jedoch kaum noch eine Rolle. Was ist passiert?

Von Kathrin Müller-Lancé, Paris

Bei der Europawahl 2019 gelang Yannick Jadot die große Überraschung. Mit ihm als Spitzenkandidat holte die Liste der Partei Europe Écologie Les Verts (EELV) 13,4 Prozent und wurde drittstärkste Kraft. Die Medien schrieben daraufhin von einer "grünen Welle", die Europa und Frankreich ergriffen habe, eine Diagnose, die auch die Kommunalwahlen im folgenden Jahr zu bestätigen schienen. Grüne Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zogen gleich in mehreren großen Städten in die Rathäuser ein, in Lyon, Straßburg, Bordeaux.

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