Promis der Woche:Babyduft liegt in der Luft

Bastian Schweinsteiger kündigt weiteren Nachwuchs an, Justin Bieber widmet sich seinem Achselschweiß und Prinz William einem lange vernachlässigten Problem. Die Promis der Woche.

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Eva Mendes

Eva Mendes Launches Holiday Collection In Atlanta, GA

Quelle: AFP

Die Kinder von Schauspieler-Ehepaar Eva Mendes und Ryan Gosling haben mit einem vermeintlichen Alltagsproblem vieler hispanisch-multi-ethnischer Familien in den USA zu kämpfen: Spanglisch. Mendes erzählte in der CBS-Show "The Talk" wie sie daran scheitert, ihren Töchtern Spanisch beizubringen. Die gebürtige Kubanerin würde versuchen, mit ihren beiden Töchtern Esmeralda, 4, und Amada, 3, Spanisch zu sprechen - scheitert aber an ihrem eigenen Sprachwirrwarr. Meine Kinder machen es mir nach, erklärte sie, und meinte damit die in den USA immer häufiger zu hörende Mischung aus Spanisch und Englisch. Das klinge dann (frei ins Speutsche übersetzt) so: "Mommy, meine boca [Mund] tut mir weh, weil mir was zwischen den diente [Zähnen] steckt." Mendes und der Kindsvater, Ryan Gosling, könnten es aber auch so sehen: Statt bloß zweisprachig, wachsen ihre Kinder sogar dreichsprachig auf. Und verschiedensprachlich aufzuwachsen soll Kindern nach anfänglicher Verwirrung ja bekanntlich ein größeres Sprachverständnis mit auf den Weg geben. Vielleicht lernen sie ja irgendwann Speutsch.

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Roger Federer v John Isner

Quelle: AFP

Ob auch im Hause Schweinsteiger-Ivanovic Sprachwirrwarr herrscht? Wahrscheinlich noch nicht. Der Sohn der beiden ist dafür wohl noch zu klein. Und Nummer zwei noch nicht auf der Welt. War da was? Ja, rund ein Jahr nach der Geburt ihres ersten Babys haben Bastian Schweinsteiger, 34, und seine Ehefrau Ana Ivanovic, 31, weiteren Familienzuwachs angedeutet. "Wir sind voller Liebe und Glück. Ich kann es kaum erwarten, unser neuestes Familienmitglied zu begrüßen. Ich liebe dich @AnaIvanovic", schrieb der Fußball-Weltmeister von 2014 auf Twitter. Dann folgte noch ein Zahlenrätsel "3 + 1 = 31". Für eingefleischte Schweini-Fans kein Problem. Die 31 ist Schweinsteigers langjährige Trikot-Rückennummer, auch beim seinem derzeitigem Club, Chicago Fire. Auch Schweinsteigers Frau setzte die Nachricht per Tweet in die Welt, garniert mit Herz und Smiley. "Wir werden eine weitere kleine Erweiterung für unsere Familie haben!" Beide posteten dazu ein Bild mit vier Paar Schuhen, darunter Baby-Schühchen. Auch die Schwangerschaft von Ivanovic mit dem im März 2018 geborenen Sohn hatten die Sportler seinerzeit mit einem Schuh-Foto angekündigt - einem Paar kleiner Sportschuhe neben großen. Schweinsteiger und die Ex-Tennisspielerin sind seit 2014 ein Paar, im Sommer 2016 heirateten sie in Venedig. Im selben Jahr beendete Ivanovic ihre Tenniskarriere.

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Justin Bieber

Justin Bieber

Quelle: dpa

Auch Justin Bieber treibt gerne Sport. Das zeigt er gerne oberkörperfrei, gerne in Musikvideos oder auf Instagram. So auch in seinem letzten Post. Dort zu sehen: Die ganze tätowierte biebersche Oberkörperpracht. Die Augen im zugehörigen Kopf dazu fest geschlossen, die Arme ausgebreitet, im Hintergrund ein dunkler, wolkenverhangener Himmel. Dieses Bild, das er Anfang der Woche postete, zeigt deutlich: Achtung, hier kommt was Großes! Laut Kommentaren hatten Bieber-Fans kurz die Hoffnung, es gehe um einen neuen Song, oder gar um ein neues Album. Dann die Auflösung: Alles bloß Werbung, es geht um ein Deodorant. Im Herbst wird es auf den Markt kommen, eine Kollaboration mit einem Naturkosmetik-Unternehmen. So weit, so normal. Aber halt (und das könnte jetzt allen "Beliebers" da draußen weh tun): Heißt das etwa, dass diese zwar behaarten aber irgendwie niemals einer gewissen Kindlichkeit entwachsenen Achselhöhlen Geruch freisetzen, dem man mit Deodorant begegnen müsste. Bieber selbst, inzwischen ja auch 25 Jahre alt, hat das offenbar schon mitbekommen.

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Rihanna

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Quelle: AFP

In Marketingsachen geschickt ist auch Rihanna. Laut Forbes und Time ist die 31-Jährige eine der einflussreichsten Personen überhaupt. An Album-Verkäufen, Downloads und Nummer-1-Hits gemessen ist sie jedenfalls eine der wichtigsten Musikerinnen unserer Zeit und daneben reüssiert sie noch als Schauspielerin, mit eigener Beauty-Marke und in Fashion-Kooperationen. Robyn Rihanna Fenty ist ein Mulittalent. Diese Woche folgte der nächste Coup der barbadischen Sängerin: Am Freitag launchte sie in Paris ihr eigenes Modelabel, Fenty, unter dem Schirm des Luxusriesen LVMH. Um den Erfolg wird sich keiner Sorgen machen müssen: Auf Instagram schreiben bereits tausende von Fans, darunter auch prominente Unterstützer wie Katy Perry, Will Pharell oder Cara Delevingne, wie sehr sie sich auf das Label freuen und dass sie schon mal Platz im Kleiderschrank schaffen würden.

Natürlich kann man darüber spotten, wenn ein Musikstar seine Berühmtheit für Ausflüge in die Modeindustrie nutzt. Doch Rihanna gehört zu den bestangezogenen Frauen dieser Zeit und hat schon oft einen Sinn für visionäre Ästhetik bewiesen. Ihr Label-Launch ist jedenfalls historisch bedeutend: Sie ist die erste Frau, die unter LVMH ein eigenes Label kreiert, dazu die erste schwarze Frau an der Spitze des Modehauses (diese Diversität zieht sich auch durch die Kampagnenvideos) und ihr Label ist - nach der Gründung von Christian Lacroix 1987 - die erste neue Marke des Luxusunternehmens. Auf Instagram schreibt "Riri" dazu: "Das ist Beweis dafür, dass nichts unmöglich ist."

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Scarlett Johansson

Colin Jost, Scarlett Johansson

Quelle: AP

In den letzten Wochen dürften im schummrigen Licht von Kinosälen ein oder zwei Tränchen wegen Scarlett Johansson verdrückt worden sein - starb doch ihre beliebte Filmrolle "Black Widow" in "Avengers: Endgame". Die aktuelle Nachricht, mit der sie am Montag Schlagzeilen machte, ist da ganz anderer Natur: Johansson und ihr Freund, der Schauspieler und Komiker Colin Jost, haben sich nach zwei Jahren Beziehung verlobt. Für die Schauspielerin wäre dies die dritte Ehe: Zuvor war sie mit Schauspieler Ryan Reynolds und dem Journalisten Romain Dauriac, mit dem sie eine Tochter hat, verheiratet.

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Prinz William

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Quelle: AP

Treffen sich eine Handvoll Fußballspieler, der Nationaltrainer und ein Prinz in einer Umkleidekabine - was wie ein Witz klingt, ist ein wichtiges Video der BBC, das diese Woche viel Beachtung fand. In "A Royal Team Talk - Tackling Mental Health" spricht Prinz William mit aktuellen und ehemaligen englischen Nationalspielern über Depressionen und psychische Krankheiten. Im Video reden die Männer offen über ihre Erfahrungen. Eine Seltenheit im Fußball-Business und gleichsam eine Seltenheit im Thronfolger-Geschäft. Prinz William beschreibt den Schmerz, den er nach dem Tod seiner Mutter durchleben musste, der Tottenham-Außenverteidiger Danny Rose spricht über seine Depression, die Behandlung und die nicht immer positiven Reaktionen darauf. Das Video ist beeindruckend und die Message klar: Über psychische Probleme zu sprechen, sollte - auch in von Männern dominierten Sphären voller Klischees - kein Tabu sein.

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Thomas Gottschalk

Thomas Gottschalk

Quelle: dpa

Öffentliche Wutausbrüche über "Weiberzeitungen" und deren Leser, die ihm wirklich "am Arsch" vorbeigehen würden und eine Sendung über 50 Jahre Hitparade, die er voller Unlust und offensichtlicher Ablenkung moderierte: Die letzten Auftritte von Thomas Gottschalk hinterließen Irritation. Mit Spannung konnte man also den großangekündigten Gastauftritt Gottschalks im "Germany's Next Topmodel"-Finale erwarten. Zuschauer mit Lust an Irritation wurden am Donnerstagabend nicht enttäuscht. Inmitten des absurd-aufgedrehten Spektakels inklusive Live-Hochzeit einer Kandidatin, demonstriertem Klum-Kaulitz-Liebesglück und Magic-Mike-Stripper-Boys wirkte Gottschalk wie ein orientierungsloser Fremdkörper. Für ihn sei das alles ja "Kinderfasching" ließ er verlauten und als er dem glücklichen Ehepaar nach der Trauung die Ringe überreichen sollte, verstand er erst einmal gar nichts. Twitter-User feiern Gottschalk für seinen skurrilen Auftritt. Warum er sich den Zirkus immer noch antut? Vielleicht wollte er einfach mal wieder auf einer übergroßen Fernseh-Couch Platz nehmen.

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Sophia Thiel

Fitness-Star Sophia Thiel erklärt ihren Social Media-Rückzug

Quelle: dpa

Das Video heißt "Ich muss euch etwas sagen" und beginnt mit den Worten "Ich hätte nie gedacht, dass ich je so ein Video hochladen würde". Es ist ein Internet-Clip von Fitness-Influencerin Sophia Thiel (1,3 Millionen Instagram-Follower), mit dem sie auf zahlreiche Fantheorien, Shitstorms und Artikel über ihre längere Social-Media-Abwesenheit reagiert. Die 24-Jährige zieht darin ein kritisches Zwischenfazit ihrer bis dato steilen Karriere. Sie spricht von immensem Druck, dem sie ausgesetzt war, ständig präsent sein zu müssen, stänidg neue Bilder und Videos posten zu müssen. Das habe ihr ein hohes Arbeitspensum abverlangt und viel Selbstbeherrschung. Sie sei nicht von Natur aus schlank, so Thiel. Außerdem haben private Einschnitte (Trennung von ihrem Freund, Todesfälle in der Familie, Wohnortwechsel) die Kraftreserven der Kraftfrau aufgezehrt. Ihr seien die Leichtigkeit und der Spaß verloren gegangen. Thiel möchte sich nun Zeit nehmen, um zu sich selbst zurückzufinden.

© SZ.de/pvn
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