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"Perspektiven" im Bad Tölz-Wolfratshausen:Gesprühte Kunst

Graffiti gehören längst zum Bild der Großstädte dazu. Doch auch im Landkreis sind Sprayer aktiv und zeigen an so mancher Wand ihr ganzes Können - von grellbunten Tags bis zum röhrenden Hirschen.

Bayern ist schön, seine Landschaften typisch, und unter den bayerischen Landkreisen sticht jener zwischen Bad Tölz und Wolfratshausen, Isar und Loisach noch einmal ganz besonders hervor. Hier gibt es Berge und Seen, abwechslungsreiche Städte, pittoreske Dörfer, weitläufige Wälder und Wiesen und so manche Überraschung, nicht nur politisch, sondern auch visuell.

Die Fotografen der Süddeutschen Zeitung, Hartmut Pöstges, Manfred Neubauer und Harry Wolfsbauer, sind jeden Tag unterwegs, um die Besonderheiten dieses Landkreises und der Region einzufangen, seine Bewohner und Besucher zu porträtieren, politische und lokale Geschichten optisch auf den Punkt zu bringen und Kunst und Kultur ins rechte Licht zu rücken. Und während andere im Alltag für außergewöhnliche Ansichten fast ein bisschen betriebsblind werden können, ist ihr Auge geschärft, um über den Tellerrand und hinter die Fassade zu blicken.

Das wiederum möchte die SZ Bad Tölz-Wolfratshausen noch mehr in den Vordergrund rücken. Und zwar mit einer regelmäßigen Fotoseite, in der die Fotografen der SZ zu einem bestimmten Thema neue Perspektiven in den Fokus nehmen. Die Bilder sollen einladen, den Landkreis aus neuen Blickwinkeln zu betrachten - vielleicht auch als Ausgangspunkt für eigene Erkundungen. Zum Auftakt gibt es auf der Fotoseite unter dem Titel "Perspektiven" Bilder zum Thema "Graffiti" zu sehen: Bunte Bilder im öffentlichen Raum, also auf Unterführungen oder Brücken. Mal schrill, mal schräg - und hin und wieder auch auf dem schmalen Grad dazwischen. Doch das liegt wie so oft eben im Auge des Betrachters.