Festnahme:Serientäter sucht Krankenhäuser heim

Er soll zahlreiche Automaten in verschiedenen Krankenhäusern aufgebrochen haben: Die Polizei hat nun einen 46-jährigen Mann festgenommen.

Die Münchner Polizei hat einen mutmaßlichen Serientäter gefasst, der für zahlreiche Automatenaufbrüche in Krankenhäusern verantwortlich sein soll. Der 46 Jahre alte gebürtige Niederbayer ist ein alter Bekannter der Ermittler - schon mehr als 200 Delikte gehen auf sein Konto. Auch diesmal sind bereits 19 Straftaten des wohnsitzlosen Mannes bekannt, der inzwischen in Untersuchungshaft sitzt. Neben Kliniken in Pasing, Nymphenburg, Bogenhausen und Harlaching suchte er auch eine Gaststätte in Haidhausen, Geschäfte in Nymphenburg und ein Theater im Landkreis München heim. Außerdem wurden ihm laut Polizei Einbrüche in Sakristeien in Großhadern und Schwabing, ein Kellereinbruch in der Maxvorstadt und ein Autodiebstahl in Schwabing zugeordnet.

Nach wem sie suchen mussten, war den Ermittlern bald klar. An den Automaten hatte er eindeutige Spuren hinterlassen. Auch weitere Dienststellen der Münchner Kriminalpolizei ermittelten gegen den Mann. Am 10. November wurde ein Haftbefehl erwirkt. Nur einen Tag später erkannte eine Frau, deren VW-Schlüssel der 46-Jährige gestohlen hatte, den Täter wieder - sie alarmierte den Polizeinotruf 110. Polizisten konnten den Mann nun ergreifen.

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