bedeckt München 10°

Wiedereröffnung der Museen in München:Ende der Fastenzeit

Das Ägyptische Museum zeigt in einer Simulation, was alle wollen: öffnen.

(Foto: MÄK/Franke/Bicker)

Die Museen in München dürfen wieder öffnen - und es gibt einiges zu sehen: von Sebastião Salgados "Exodus"-Fotografien im Kunstfoyer bis zu Werken der Malerin Michaela Eichwald im Lenbachhaus. Ein Überblick.

Von Evelyn Vogel

Von Mitte nächster Woche an werden wohl alle Münchner Museen geöffnet haben. Auch die Pinakotheken, das Museum Brandhorst und die Sammlung Schack. Wer sich für Fotografie interessiert, sollte bald in die Pinakothek der Moderne gehen. Dort ist nur noch bis zum 11. April die Ausstellung "Resistant Faces" zu sehen, die wegen des Lockdowns bislang nicht gezeigt werden konnte. Außerdem zu sehen sind: "Au rendez-vous des amis", "Die Architekturmaschine", Gerhard-Richter-Zeichnungen und Schmuck in der Danner-Rotunde.

Das Haus der Kunst zeigt seit dieser Woche Werke der britischen Künstlerin Phyllida Barlow, außerdem die verlängerten Ausstellungen von Michael Armitage, dem Euward-Preis und Cyrill Lachauer. Das Ägyptische Museum und das Museum Fünf Kontinente sind seit dieser Woche wieder geöffnet und zeigen ihre Sammlungen. Und das Bayerische Nationalmuseum kann endlich die Türen für die neue Sonderausstellung "Kunst und Kapitalverbrechen" öffnen.

Im Literaturhaus wird die Fotoausstellung "Zeitlang. Unbekanntes Bayern" gezeigt

Das Lenbachhaus präsentiert noch die Ausstellungen "Unter freiem Himmel" und "Die Sonne um Mitternacht schauen" sowie im Kunstbau die Werke der Malerin Michaela Eichwald. Im Stadtmuseum wurde die "Welt im Umbruch" bis 2. Mai verlängert. Im Jüdischen Museum ist die Dauerausstellung "Stimmen_ Orte_Zeiten" zu sehen, am 17. März startet die neue Wechselausstellung "Im Labyrinth der Zeiten - Mit Mordechai W. Bernstein durch 1700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte". Das NS-Dokumentationszentrum zeigt die Sonderausstellung "Heimrad Bäcker" sowie von 16. März an die Dauerausstellung "München und der Nationalsozialismus".

Nach dem Lockdown hat auch die Hypo-Kunsthalle wieder geöffnet. Die Ausstellung "Thierry Mugler: Couturissime" wurde bis zum 18. April verlängert.

(Foto: Robert Haas)

Die Villa Stuck hat die Ausstellung "Maya Schweizer. Stimmen" bis 21. März verlängert. Und im Valentin-Karlstadt-Musäum ist neben der Dauerausstellung auch die bisher nicht geöffnete Sonderausstellung von Hank in der Beek und seiner "Enzyklopädie der großen Geister" zu besuchen.

Im Literaturhaus öffnet am 17. März in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung die Fotoausstellung "Zeitlang. Unbekanntes Bayern". Die Kunsthalle zeigt "Thierry Mugler: Couturissime, das Kunstfoyer Sebastião Salgados "Exodus"-Fotografien. In der Pasinger Fabrik läuft seit dieser Woche die Ausstellung "Kultureller Shutdown - Social Distancing & Empty Spaces". Und in der Lothringer 13 Halle ist noch einmal "over 13 − reflections on an art space" zu sehen.

© SZ vom 11.03.2021/blö, van
Zur SZ-Startseite

Ausstellung im Haus der Kunst in München
:Vertigo-Visionen

Das Haus der Kunst in München ist endlich wieder auf - und zeigt Phyllida Barlow. Über eine Ausstellung, die auf Vollständigkeit verzichtet, nicht aber auf Humor.

Von Catrin Lorch

Lesen Sie mehr zum Thema