Einige Hunderttausend Besucher mehr als 2024 konnten die Häuser verzeichnen – und es war einiges geboten: vom Rubens-Gemälde über ein großes Jubiläum bis zur Technik-Show.
Das gibt's zu sehen in Münchner Museen
:Ausstellungs-Highlights 2026
Die Ausstellungspläne der Münchner Museen sind zu Beginn des Jahres noch lange nicht komplett. Doch schon jetzt ist klar: Trotz der Etatkürzungen wird es viel zu sehen geben. Hier ein paar Tipps von A wie Alte Pinakothek bis V wie Villa Stuck.
Mit der Jahreskarte ins Museum
:So günstig und stressfrei kann man Kunst genießen
Jahreskarten für Museen sind nicht nur günstig, sie nehmen auch den Druck, bei einem Besuch alles auf einmal sehen zu müssen, damit sich der Eintritt auch wirklich lohnt. Ein attraktives Geschenk sind sie obendrein – nicht nur zu Weihnachten.
Bayerische Staatsgemäldesammlungen
:Erstmals Restitution nach neuem Rechtsverständnis
Die bayerischen Gemäldesammlungen haben ein Gemälde aus dem Umkreis von Lucas Cranach d.Ä. restituiert. Ein Beispiel für eine neue Ära bei der Rückgabe von NS-Raubgut?
Reformkurs
:Wie geht es weiter mit der Raubkunst in den Museen des Freistaats?
15 Monate Forschung pro Gemälde. Bayerns Kunstministerium bewilligt fünf neue Stellen für Provenienzforscher, um schneller mit der Bearbeitung der Verdachtsfälle voranzukommen.
NS-Raubkunst
:Ein Freispruch, der keiner ist
Bayerns Kunstminister Markus Blume stellt Berichte zu den Missständen in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen vor. Die Experten monieren erhebliche Mängel beim Umgang mit Raubkunst und fordern ein Umdenken.
Restitution in Bayern
:Der Heilige Bernhard kehrt zurück
Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen restituieren ein Werk aus dem 15. Jahrhundert an die Erben von Ellen Funke, nachdem das neu gegründete Referat für Provenienzforschung an der Staatlichen Museumsagentur Bayern den Fall untersucht hatte.
NS-Raubkunst
:Bayern gibt vier Raubkunst-Werke zurück
Der Freistaat steht für seine Politik bei der Rückgabe von Nazi-Raubkunst massiv in der Kritik. Jetzt ist die neu gegründete Staatliche Museumsagentur tätig geworden und Bayern will offenbar zeigen: Es geht doch.
Ausstellung in der Pinakothek der Moderne München
:Leben im Fokus der Kamera
Die Pinakothek der Moderne in München besitzt eine riesige Fotosammlung. Was macht sie so besonders? Die Ausstellung „On View“ will Antworten darauf geben.
Kunstarealfest
:„Genau das, was die Stadt braucht“
München ist voll an diesem Wochenende: Party, Konzert und Kunst – alles geboten, die Sonne scheint. Und mittendrin öffnet sich ein bunter Ort, von dem manche meinen, dass der Stadt genau so etwas gefehlt hat. Nicht nur, weil es dort schattig ist.
ExklusivStaatsgemäldesammlungen
:Angst und Chaos im Tempel der Kunst
Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen stehen wegen ihres Umgangs mit NS-Raubkunst in der Kritik. Doch es gibt noch weit mehr Probleme – etwa eine Kultur der Furcht unter den Mitarbeitern und gravierende Sicherheitsmängel. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft
Staatsgemäldesammlungen
:Idylle mit Interessenkonflikt
Das Olaf-Gulbransson-Museum in Tegernsee ist der kleinste Außenposten der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. So klein, dass ein Düsseldorfer Galerist dort geschäftstüchtig schalten und walten kann. Über merkwürdige Verflechtungen in der Kunst.
Kunstareal-Fest in München
:Ein Wochenende im Zeichen der Kunst – bei freiem Eintritt
40 Ausstellungen in 18 Museen, dazu viele Installationen, Performances und Workshops: Beim Kunstareal-Fest verwandelt sich die Maxvorstadt zum Erlebnis-Quartier. Ein Höhepunkt: Das Flux , der neue Begegnungsort neben der Pinakothek, erwacht.
Bayerns Umgang mit NS-Raubkunst
:Taskforce „Nichtstun“
Bayerns Kunstminister Blume versprach nach dem Skandal um Raubkunst an den Staatsgemäldesammlungen eine „neue Ära der Wiedergutmachung“. Doch sein Ministerium und die Museen scheinen am Kurs des Verzögerns und Verschleierns festzuhalten.
Aktuelles Lexikon
:Pinakothek
Altgriechischer Begriff für einen Bildersaal. In München oft gleichgesetzt mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die immer noch einiges aufzuarbeiten haben.
Von Januar an immer freitags offenes Haus
:Staatsoper öffnet Prunksäle tagsüber zum Verweilen
Die Staatsoper und drei weitere Münchner Kulturinstitutionen verfolgen ein gemeinsames Projekt. Sie wollen mehr soziale Teilhabe ermöglichen und künftig als „Dritte Orte“ fungieren.
Zahlreiche Institutionen in München beteiligen sich am 7. Tag der internationalen Provenienzforschung. Wie wichtig es ist, den Spuren von NS-Raubkunst nachzugehen, hat gerade diese Woche wieder eindrucksvoll gezeigt.
Anton Biebl im Porträt
:Der neue Mann an der Spitze der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
Der bisherige Münchner Kulturreferent Anton Biebl wird nicht nur die Museumsinitiative des Freistaats leiten. Nun ist er auch Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Eine enorme Herausforderung angesichts neuer schwerer Vorwürfe.
Die Nazis hatten ihren Vorfahren Schätze abgepresst, vom Bayerischen Nationalmuseum haben sie sie zurückerhalten. Jetzt waren Angehörige der jüdischen Familien in München zu Gast – in einer Woche, in der die Raubkunstdebatte hohe Wellen schlägt.
Bayerische Staatsgemäldesammlungen
:Aus für Maaz nach Raubkunst-Skandal
Kunstminister Blume zieht Konsequenzen aus den SZ-Recherchen zum Umgang der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit NS-Raubkunst: Bernhard Maaz ist nicht länger Generaldirektor der Museen.
Geplantes Restitutionsgesetz
:Recht des Stärkeren
Die kommende Regierung will ein Restitutionsgesetz, und das, obwohl die aktuelle Reform für den Umgang mit NS-Raubkunst noch gar nicht steht. Gut, dass das Thema dann endlich diskutiert wird.
ExklusivSkandal um NS-Raubkunst
:Interne Kritik an Maaz
Ein der SZ vorliegendes Dokument legt nahe, dass in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen schon vor Jahren der Umgang mit NS-Raubkunst bemängelt wurde. Verfasst wurde es von den beiden damaligen Stellvertretern des Generaldirektors Bernhard Maaz.
Nach SZ-Enthüllungen
:Blume entschuldigt sich in Debatte um NS-Raubkunst
Mit einem Maßnahmenpaket will Bayern Tempo machen bei der Suche nach möglicher Raubkunst in seinen Beständen.
Skandal um NS-Raubkunst in Bayern
:CSU und Grüne machen Druck auf Staatsgemäldesammlungen
Beim Umgang mit NS-Raubkunst sind sich sogar CSU und Grüne einig: Der Bayerische Landtag fordert nach den SZ-Recherchen eine Reform der Provenienzforschung. Ein erstaunlicher Vorgang.
MeinungAffäre um NS-Raubkunst
:Eine Angelegenheit zum Schämen
Markus Blume hat jetzt genug. Wegen möglicher NS-Raubkunst in Bayerns Kunstsammlungen und offenkundig fehlender Aufklärung fordert er Konsequenzen. Dumm nur: Laut Organigramm ist dafür exakt einer verantwortlich. Er selbst.
ExklusivSkandal um Nazi-Raubkunst in Bayern
:„Über Konsequenzen wird zu befinden sein“
SZ-Enthüllungen: Im Skandal um die Nazi-Raubkunst in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen droht Generaldirektor Bernhard Maaz seinen Mitarbeitern – und die üben scharfe Kritik an ihm. Eine externe „Taskforce“ soll nun zunächst weiteren Schaden mindern.
NS-Raubkunst-Skandal
:Wann Werke mit „rot“ gekennzeichnet werden müssen
Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen weisen nach der Raubkunst-Recherche der SZ Fehler bei Herkunftsangaben von Gemälden und Skulpturen zurück. Eine Analyse ihres Umgangs mit Provenienzgeschichten zeigt ein anderes Bild.
ExklusivNS-Raubkunst
:Alarmstufe Rot
Der SZ liegen interne Berichte vor, die nahelegen, dass sich in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen 200 NS-Raubkunstwerke befinden, unter anderem von Picasso und Klee. Die Nachfahren der meist jüdischen Besitzer werden bis heute im Dunkeln gelassen.
Grüne Vision fürs Kunstareal
:Münchens Traum vom Garten der Künste
Der Sieger im Wettbewerb zur Neugestaltung der Außenflächen des Kunstareals steht fest. Die Jury votiert einstimmig für den Entwurf des Pariser Ateliers Roberta. Doch viele Fragen bleiben offen.
Tipps für Touristen und Neu-Münchner
:Die elf spannendsten Kulturorte für München-Entdecker
Wer München von seinen schönsten und kreativsten Seiten kennenlernen will, der sieht sich seine Künstlerviertel, verrückten Open-Air-Locations, Museen und anderen Kulturtempel an. Erst dann versteht man, was sie wirklich drauf hat, diese Stadt.
Was läuft an Vorträgen?
:Bilder mit Botschaft
Das Ewige im Jetzt und das Spiel des Zufalls untersuchen Experten und Expertinnen aus Theologie, Kunstgeschichte und Psychoanalyse an bewegten und unbewegten Bildern.
NS-Raubkunst
:Warten auf Gerechtigkeit
Die Washingtoner Prinzipien regeln seit 25 Jahren die Rückgabe von NS-Raubkunst. Nun wurden sie zugunsten der Opfer reformiert. Deutschland unterstützt die Novelle - oder doch nicht?
Kunstperformance
:Wie dem Künstler Flatz die nächste Provokation gelingt
Für die Eröffnung seiner ersten großen Ausstellung in einem Museum hat der Münchner angekündigt, die Tattoos auf seiner Haut zu versteigern. Zur Abnahme post mortem, versteht sich. Wie der Abend gelaufen ist.
Kunst-Vorschau
:Mal blumig, mal beinhart
Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen kündigen für dieses Jahr ein Programm an, das Jeff Koons, Flatz und andere Meister präsentiert. Mit den Besucherzahlen ist Generaldirektor Bernhard Maaz weitgehend zufrieden, und die Sanierung der Neuen Pinakothek soll bis Ende 2029 nun zügig vorankommen.
Kulturförderung
:Neue Museums-App für die Alte Pinakothek
Die Digitalisierung der bayerischen Museen schreitet langsam voran. Ein Beispiel für die Initiative geht nun Online, beim Flaggschiff des Freistaats, der Staatsgemäldesammlung.
Gemälde und Geschichte
:Raubkunst mal anders
Das FBI vermutet: Ein amerikanischer Soldat ließ in der Nachkriegszeit ein altmeisterliches Gemälde aus Bayern mitgehen. Jetzt kommt es nach München zurück. Bemerkenswert: 2011 war das Bild der Staatsgemäldesammlung schon einmal zum Kauf angeboten worden.
NS-Raubkunst
:Freistaat fordert Restitutionsgesetz
Bayern lehnt eine unabhängige Prüfung von Picassos Gemälde "Madame Soler" weiter ab, versucht aber, den Ball nach Berlin zu spielen.
Kolumne "Das ist schön"
:Was der Minister vom Bildhauer lernt
Bayerns Kunst- und Wissenschaftsminister Markus Blume erkennt in den Arbeiten von Tony Cragg einen Teil seines Alltags wieder.
Ausstellung
:Durchs Leben getragen
Die Neue Sammlung widmet der Schmuckkünstlerin Therese Hilbert in der Pinakothek der Moderne mit "Rot" die erste umfassende Retrospektive.
Kulturpolitik
:Stoppt den Tod durch Trödelei
Initiative "Kulturzukunft Bayern": Mäzene und Sponsoren wie Allianz-Chef Oliver Bäte wollen die Politik dazu bewegen, das Bröckeln der Bauten zu beenden und eine Vision für den Kulturstaat im Freistaat zu entwickeln. Warum? Und was rät Städteforscher-Papst Charles Landry?
Korrekturen
:Sündiges - und eine Ente
Ein doch nicht pränatales Bild von Franz von Stuck, eine Starkoch-Verwechslung und andere Begradigungen.
Lange Nacht der Museen
:"Alles erscheint um diese späte Zeit in einem anderen Licht"
28 000 Menschen lassen sich bei der Langen Nacht der Museen von ganz besonderen Exponaten faszinieren. An mehr als 80 Orten stoßen sie etwa auf eine geheimnisvolle Goldmaske, ein irrlichterndes Schaf oder auf die wohl bewegendste Komposition - in Neuhausen.
Kultur
:14 Tipps für die Lange Nacht der Münchner Museen
Das Kult-Event hat die Corona-Pause überstanden. Ein Blick auf Neues und auf Allzeit-Klassiker der Münchner Museumsnacht.
ExklusivDeutsche Museen und die Kunst des Nationalsozialismus
:Hängt ihn ab
Die Münchner Pinakothek der Moderne ist das einzige große deutsche Kunstmuseum, das ein Werk der NS-Kunst in seiner Dauerausstellung zeigt. Georg Baselitz fragt: Muss das sein?
Nach Festklebeaktionen
:Mehr Sicherheit für die Werke der Altmeister
Nach Aktionen von Klimaaktivisten dürfen in einigen Museen Taschen nicht mehr in Ausstellungen mitgenommen werden. Ziel der Attacken sind bislang immer Altmeistersammlungen.
Neuerwerbung für die Alte Pinakothek
:Wieder vereint
Der Pinakotheks-Verein erwirbt ein bedeutendes Werk des englischen Malers Thomas Gainsborough: das Porträt von Thomas Hibbert. Das hängt nun neben dem von Mrs. Hibbert in der Alten Pinakothek.
Promi-Tipps für München und Region
:Die Woche von Elisabeth Hipp
Die Kuratorin der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen freut sich in der Woche vom 2. bis zum 8. Mai auf ihre neue Ausstellung, aber auch auf die Lange Nacht der Musik und einen Ausflug ins Grüne. Ein Gastbeitrag.
Neues Ausstellungsformat
:Maria Magdalenas Tränen
Mit dem Projekt "All eyes on" will die Alte Pinakothek das Spotlight auf Meisterwerke richten, die unbedingt mehr Beachtung verdienen. Erster Solist der Reihe ist Renaissance-Maler Raffaellino del Garbo mit seiner "Beweinung Christi".
Architektur
:Von der Pappschachtel zur Architektur-Ikone
Die Ausstellung "Neue Nachbar*innen" in der Pinakothek der Moderne gibt Einblicke ins Archiv des Architekturmuseums.
Kunst
:Zum Geburtstag große Pläne
20 Jahre Pinakothek der Moderne: Das Münchner Museum feiert das Jubiläumsjahr mit Sonderausstellungen.