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Personalmangel in Kitas:"Ich bin die Ersatzmama"

Die Erzieherin Laura Muñoz.

"Hier zu bleiben war die richtige Entscheidung", sagt die Erzieherin Laura Muñoz. "Das hat mir mein Herz gesagt." Das Schönste an ihrer Arbeit sei es, die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, zu erleben wie sie lernen, mitzubekommen, was in ihren kleinen Köpfen passiere.

(Foto: Stephan Rumpf)

In München fehlen Hunderte Erzieherinnen und Kinderpfleger. Längst wird auch im Ausland nach Personal gesucht - und Menschen wie Laura Muñoz aus Barcelona sind da ein Glücksfall. Die grundlegenden Probleme in der Kinderbetreuung löst das allerdings nicht.

Von Kathrin Aldenhoff

Laura Muñoz aus Barcelona wollte in der Münchner Krippe nur ein Praktikum machen. Danach wollte sie zurück nach Hause. Den Sprachtest würde sie ohnehin nicht schaffen, da war sie sich sicher. Doch fünf Stunden Deutsch lernen an fünf Tagen die Woche, sechs Monate lang, das zahlte sich aus. Sie schaffte den Test. Beinahe acht Jahre ist das nun her, und Laura Muñoz arbeitet immer noch in der Kinderkrippe in der Körnerstraße im Glockenbachviertel. "Ich geb' sie nicht mehr her!", sagt ihre Chefin Britt Ickler.

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