bedeckt München

Kirchweih:Auer Dult soll trotz Corona stattfinden

Ähnlich wie im vergangenen Jahr soll die Auer Dult auch jetzt wieder stattfinden dürfen - zumindest in halber Größe.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Allerdings wird das Fest nur halb so groß wie normal. Vom 24. April bis 2. Mai sollen 140 Geschäfte und Buden sowie zumindest zwei Fahrgeschäfte für die Besucher öffnen.

Von Heiner Effern

Die Mai-Dult in der Au soll trotz der Pandemie stattfinden. Vorbild soll die Kirchweih-Dult vom vergangenen Herbst sein, die schon im kleineren Rahmen und mit einem Sicherheitskonzept trotz der Corona-Krise durchgeführt werden konnte. Vom 24. April bis 2. Mai sollen 140 Geschäfte und Buden sowie zumindest zwei Fahrgeschäfte für die Besucher öffnen. Das entspricht in etwa der Hälfte einer normalen Dult.

Das Hygienekonzept sieht vor, dass sich nicht mehr als 1000 Gäste gleichzeitig auf dem Festgelände aufhalten dürfen, die Masken tragen müssen. Zur Kontrolle dieser Zahl wird um die Dult ein Zaun errichtet, der Zutritt wird nur durch überwachte Eingänge möglich sein. Zwischen den Buden und Geschäften müssen Abstände von mindestens fünf bis zehn Metern eingehalten werden, damit die Besucher die vorgeschriebenen eineinhalb Meter Distanz untereinander wahren können.

Mit diesen Vorgaben genehmigte der Stadtrat am Dienstag die diesjährige Maidult. Damit will die Politik auch den Händlern nach dem Ausfall zweier Dulten im vergangenen Jahr eine wirtschaftliche Perspektive schaffen. Allerdings steht die Erlaubnis unter dem Vorbehalt, dass es kein prinzipielles Verbot von Veranstaltungen gibt. Ob auch das Frühlingsfest auf der Theresienweise stattfinden kann, steht noch nicht fest. Der Termin im April ist schon abgesagt, diskutiert wird nun ein abgespecktes Fest im Juni.

© SZ vom 17.03.2021 / heff
Zur SZ-Startseite

Kultur in München
:Der "Sommer in der Stadt" soll auch 2021 stattfinden

Für das Festival hat der Kulturreferent die allerletzten Mittel in seinem ohnehin gekürzten Etat herausgekratzt.

Von Michael Zirnstein

Lesen Sie mehr zum Thema