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München heute:Notaufnahme schließt wegen Coronavirus / Warum sich Bienen in München wohlfühlen

Professorin Susanne Renner und der Wildbienennistkasten im Botanischen Garten München.

Professorin Susanne Renner und der Wildbienennistkasten im Botanischen Garten München.

(Foto: Catherina Hess)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Während in München das urbane Leben fast zum Erliegen gekommen ist, lebt die Natur gerade auf. Überall beginnt es zu sprießen, Zugvögel kehren zurück aus ihren Winterquartieren, andere beginnen derzeit ihr Liebesspiel oder bauen schon fleißig an Nestern. In der SZ-Serie "München natürlich" stellen wir Ihnen einige Tier- und Pflanzenarten vor, damit der Frühling auch ein wenig zu Ihnen nach Hause kommt.

Ein sicherer Frühlingsbote ist die Biene, sie schwärmt aus, sobald es zu blühen beginnt. Dabei fühlen sich Bienen in München erstaunlich wohl. Forscher haben herausgefunden, dass viele Wildbienenarten in der Großstadt deutlich besser zurechtkommen als auf dem Land. Das kann verschiedene Faktoren haben: In München werden im Vergleich zu großen landwirtschaftlichen Flächen kaum Insektizide versprüht, viele Menschen haben insektenfreundliche Blumen auf Balkonen und in ihren Gärten. Es gibt aber auch eine andere Erkenntnis: Durch den Klimawandel ist München in den vergangenen Jahrzehnten bereits spürbar wärmer geworden. Das kommt vielen Bienenarten entgegen.

Zum Beispiel der Gehörnten Mauerbiene: Die in München weit verbreitete Wildbienenart fühlt sich an milden sonnigen Standorten wohl, fliegt aber auch bereits bei sechs Grad, wenn es für Honigbienen noch zu kühl ist. Deshalb freuen sich zunehmend auch Landwirte über die Wildbienen. Man kann sie im Frühjahr sogar mieten, um mit ihnen die Obstbäume zu bestäuben. Wenn die Zwetschgen reif sind und auf dem Datschi landen, sind die kleinen fliegenden Helfer allerdings verschwunden. Die Mauerbienen fliegen nur bis Mitte Mai.

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