Start-up:"Wir haben die Vision eines faireren, transparenteren und partizipativeren Musikmarktes"

Lesezeit: 7 min

Start-up: Michael Höweler.

Michael Höweler.

(Foto: Thorsten Jochim)

Michael Höweler hat bei Amazon Music gekündigt und ein Start-up gegründet. Fans können bei biddz in Songs ihrer Lieblingskünstler investieren und Teil des Musik-Teams werden.

Interview von Michael Bremmer

Als Michael Höweler, 44, noch Chef von Amazon Music Deutschland in München war, galt er als Förderer von Newcomern, auch in München. Er unterstützte Malik Harris oder Sängerin Seda. Jetzt hat er gemeinsam mit seinem früheren Amazon-Kollegen Alexander Franck das Start-up biddz gegründet. Er will das Musikgeschäft revolutionieren, zumindest ein bisschen fairer gestalten. Und er möchte den Fans ermöglichen, in Songs ihrer Lieblingskünstler zu investieren. Wird der Song auf Plattformen wie Spotify gespielt, wird der Fan an den Auszahlungen beteiligt. Während des Interviews klingelt sein Handy. Auf dem Display erscheint der Name eines jungen Münchner Musikers.

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