Streitkräfte:Die Bundeswehr merkt wenig von der "Zeitenwende"

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Streitkräfte: In vorderster Linie: Bundeswehrsoldaten in Litauen als Teil der Nato-Schutztruppe, Juni 2022.

In vorderster Linie: Bundeswehrsoldaten in Litauen als Teil der Nato-Schutztruppe, Juni 2022.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Eigentlich sollte das Sondervermögen von 100 Milliarden Euro die Truppe wieder fähig zur Landes- und Bündnisverteidigung machen. Doch die Wiederaufrüstung schleppt sich hin - auch wegen eines Personalproblems.

Kommentar von Mike Szymanski

Wenn es darauf ankam, konnten sich die Deutschen auf ihre Bundeswehr verlassen: Das zeigten die Soldatinnen und Soldaten bei der Evakuierungsoperation aus Kabul nach dem überhasteten Abzug der westlichen Verbündeten. In Mali halten sie die Stellung trotz politisch widrigster Umstände. Der Amtshilfeeinsatz bei Corona und bei der Flut funktionierte. Nur wenn es wirklich darum gehen würde, das Landes- und Bündnisgebiet zu verteidigen, dann sollte die Politik die Truppe besser nicht schicken. Die Munitionslager sind leer. Im Gefecht würde den Soldaten schon nach wenigen Tagen die Munition ausgehen. Eine Armee, die nicht schießen kann, bleibt besser in den Kasernen.

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