Anne Spiegel:Wenn es zu viel wird

Lesezeit: 2 min

Anne Spiegel: Sie übernimmt die Verantwortung: die bisherige Familienministerin Anne Spiegel.

Sie übernimmt die Verantwortung: die bisherige Familienministerin Anne Spiegel.

(Foto: Annette Riedl/dpa)

Die grüne Bundesfamilienministerin hat nach der Flutkatastrophe Fehler gemacht und zieht jetzt die Konsequenzen. Ihr Rücktritt war unvermeidlich.

Kommentar von Angelika Slavik

Es war in vielerlei Hinsicht ein harter Auftritt, den Anne Spiegel am Sonntagabend hingelegt hatte, nur wenige Stunden vor ihrem Rücktritt. Die Familienministerin, nicht nur politisch, sondern emotional bereits sichtlich angeschlagen, berichtete von gesundheitlichen Problemen ihres Mannes. Dieser habe 2019 einen Schlaganfall erlitten und müsse seither Stress vermeiden, sagte sie. Zudem hätten ihre vier kleinen Kinder die Pandemie nicht gut weggesteckt. Das mache sie öffentlich, um zu erklären, warum die Familie Urlaub nötig gehabt habe. Warum sie im vergangenen Sommer vier Wochen nach Frankreich gefahren ist, trotz der Flutkatastrophe.

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