Zur Debatte über den Ukraine-Konflikt:Das heilige Recht des Beleidigten

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Zur Debatte über den Ukraine-Konflikt: Spricht nicht nur mit der Bundesregierung, sondern gut vernehmbar dem ganzen Land: der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk beim Bundespresseball.

Spricht nicht nur mit der Bundesregierung, sondern gut vernehmbar dem ganzen Land: der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk beim Bundespresseball.

(Foto: CHRISTOPH SOEDER/AFP)

Die wichtigste Waffe bleibt die Empörung: Über das seit Friedrich dem Großen unvermeidliche Zusammenspiel aus Krieg, Diplomatie und Öffentlichkeit.

Von Gustav Seibt

Dass Kriege von erregten öffentlichen Debatten begleitet werden, ist einerseits naheliegend, fast selbstverständlich, andererseits eine historisch junge Erscheinung. Trivialerweise setzt sie Existenz und Funktionsweisen neuzeitlicher Öffentlichkeit voraus, beispielsweise Publikationsorgane, Zeitungen, Periodika, Buchmärkte, mehr oder weniger unabhängige Autoren und ein Publikum. Die heutigen Großplattformen - "soziale Medien" -, in denen sich alle äußern können, die möchten, sind die historisch jüngste Gestalt solcher Öffentlichkeiten.

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