Diplomatie

SZ PlusJobsharing
:Wenn sich ein Ehepaar den Botschafter-Job teilt

Acht Monate ist sie deutsche Botschafterin in Stockholm, acht Monate ist er der Botschafter: Christina Beinhoff und Joachim Bertele sind privat und beruflich ein Paar. Über ein ungewöhnliches Jobsharing-Modell.

Von Alex Rühle

SZ PlusLateinamerika
:Schimpf und Schaden

Ecuadors Präsident Noboa wollte sich wohl profilieren, indem er Sicherheitskräfte in die mexikanische Botschaft eindringen ließ. Oder wird so etwas in Lateinamerika gerade zur Normalität?

Von Christoph Gurk

SZ PlusExklusivSpionage
:Der Kreml sortiert seine Spione

Europa hat seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine fast 500 russische Diplomaten ausgewiesen, in Deutschland wurden vier Konsulate geschlossen. Doch so leicht lässt Moskau sich nicht von Informationen abschneiden: Wie der Kreml seine Kanäle neu verlegt - zum Beispiel in Bonn und Wien.

Von Manuel Bewarder, Florian Flade und Jörg Schmitt

Festnahme in Botschaft
:Mexiko bricht diplomatische Beziehungen zu Ecuador ab

Mexiko kündigt an, dem wegen Korruption gesuchten Ex-Vizepräsidenten Ecuadors Asyl zu gewähren. Das will man sich in Quito nicht gefallen lassen - und dringt in die mexikanische Botschaft ein.

Politik
:Bayerische Bierfass-Diplomatie

China bereitet Markus Söder bei dessen Besuch in der Volksrepublik einen ungewöhnlich privilegierten Empfang. Der Ministerpräsident freut sich danach über Gespräche "auf Augenhöhe". Doch eine faire politische Bilanz seiner Reise ist nur schwer zu ziehen.

Von Roman Deininger

SZ PlusMeinungSicherheitspolitik
:Unsere Stärke, unsere Chance

Wie Putin den Krieg verliert und Europa den Frieden gewinnt: Wenn es um die effektive Unterstützung der Ukraine geht, haben wir kein objektives Problem, sondern ein mentales.

Gastkommentar von Michael Steiner

Japan und Nordkorea
:Der Gipfel, der wohl nie stattfinden wird

Japans Premierminister Fumio Kishida sagt, er habe sich "mehrmals direkt" an Nordkorea gewandt, um Kim Jong-un zu treffen. Es geht um eine alte japanische Wunde. Aber das Regime in Pjöngjang lehnt ab.

Von Thomas Hahn

Karibik
:Deutscher Botschafter verlässt Haiti wegen Bandengewalt

Die gewalttätigen Gruppen wollen die Interimsregierung stürzen. Die Ausschreitungen hindern den Interims-Regierungschef Henry an der Rückkehr von einer Auslandsreise. Die Lage wird offenbar zu gefährlich für deutsches Botschaftspersonal.

SZ PlusMeinungKrieg in der Ukraine
:Verteidigen und verhandeln

Was etlichen Politikern im Umgang mit Russland fehlt, ist ein Sinn für die Realitäten. Es ist ein Fehler, alles auf die militärische Karte zu setzen. Höchste Zeit, das zu tun, was das Überleben der Ukraine wirklich sichern würde.

Gastkommentar von Rüdiger Lüdeking

SZ PlusMeinungIsrael
:Bibi und seine besonderen Prioritäten

Ein Waffenstillstand mit der Hamas wäre verhandelbar, aber er käme dem israelischen Premier nicht gelegen. Benjamin Netanjahu verfolgt ein ganz anderes Ziel.

Kommentar von Stefan Kornelius

SZ PlusMeinungGeiseldiplomatie
:Ein unmoralisches Angebot braucht eine moralische Antwort

Wladimir Putin schlägt dem Westen ein Tauschgeschäft vor: inhaftierter Journalist gegen einen verurteilten Mörder. Der Vorschlag müsste erweitert werden. Ist der Diktator bereit für eine Prüfung?

Von Stefan Kornelius

Russland
:Putins Faustpfand

Erstmals seit dem Angriff auf die Ukraine redet der Kremlchef mit einem westlichen Journalisten. Eine Botschaft betrifft die Bundesregierung - es geht um den "Tiergartenmörder".

Von Daniel Brössler

SZ PlusMeinungUSA
:Es war einmal mit Amerika

War dies der Abschiedsbesuch von Scholz bei Biden? Hoffentlich nicht. Sollte Trump ins Weiße Haus zurückkehren, könnte ein Szenario eintreten, für das Deutschland nicht gerüstet ist. Die Folgen wären nach heutigen Maßstäben beinahe unwirklich.

Kommentar von Nicolas Richter

SZ PlusUkraine-Besuch
:Reisediplomatie nach ungarischer Art

Wenige Tage vor dem EU-Gipfel in Brüssel, der über Finanzhilfen für Kiew entscheidet, ist Ungarns Außenminister Szijjártó in die Ukraine gereist. Um noch schnell ein paar Bedingungen zu stellen.

Von Cathrin Kahlweit

SZ PlusBerlin
:Seid nicht so naiv

Als israelischer Botschafter in Berlin hat Ron Prosor einige Fragen an die Deutschen, ist ja gerade nicht so angenehm als Jude in diesem Land. Aber je länger der Krieg zwischen Israel und der Hamas dauert, desto mehr Fragen haben die Deutschen auch an ihn.

Von Paul-Anton Krüger, Nicolas Richter (Text) und Rebecca Rütten (Fotos)

USA
:John Kornblum gestorben

Der US-Diplomat spielte über Jahrzehnte eine zentrale Rolle in den transatlantischen Beziehungen. Er wurde 80 Jahre alt.

Botschaft aus Israel
:"Ein unermesslicher Wert für uns"

Der Bürgermeister von Münchens Partnerstadt in Israel bedankt sich für die Unterstützung seit dem Terrorangriff der Hamas. In Be'er Sheva spüre er "die menschliche Wärme an unserer Seite".

Von Sebastian Krass

SZ PlusEU-China-Gipfel
:Viele Wahlmöglichkeiten, keine Entscheidungen

Beim Treffen in Peking haben die EU-Vertreter Ursula von der Leyen und Charles Michel viele Konfliktpunkte angesprochen. Chinas Staatschef Xi wollte lieber über andere Themen reden.

Von Florian Müller

SZ PlusPanda-Diplomatie
:Die größten Faulpelze der Welt

Der bevorstehende und garantiert tränenreiche Abschied von den Berliner Bärenbrüdern Pit und Paule beweist: Pandas sind die diplomatische Wunderwaffe Chinas. Aber warum eigentlich? Vor lauter Fressen und Schlafen vergessen sie sogar, sich fortzupflanzen. Eine Entzaubärung.

Von Kai Strittmatter

SZ PlusExklusivNS-Raubkunst
:Die offene Wunde

Deutschlands Unwille, sich zu umfassenden Rückgaben der von Nazis geraubten Kunst durchzuringen, nimmt immer skandalösere Züge an.

Von Jörg Häntzschel

SZ PlusMeinungNahost
:Gefangen im Dilemma

Wer wie Annalena Baerbock im Gazakrieg vermitteln will, wird zunehmend erdrückt von den radikalen Wortführern auf beiden Seiten.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

SZ PlusNahostkrieg
:Baerbocks Balanceakt

Deutschlands Außenministerin betreibt Krisendiplomatie im Eiltempo und besucht innerhalb weniger Stunden zwei Golfstaaten, Israel und das Westjordanland. Sie wirbt um Solidarität mit Israel und versucht, moderate Kräfte im arabischen Lager einzubinden.

Von Paul-Anton Krüger

SZ PlusUkraine
:Wenn der Krieg zum "eingefrorenen Konflikt" wird

Die Ukraine und Russland befinden sich in einem militärischen Patt. Kiew fürchtet, die westlichen Partner könnten nun auf Verhandlungen drängen. Droht ein "frozen conflict" mit entscheidenden Vorteilen für Moskau?

Von Cathrin Kahlweit

SZ PlusHandelsstreit
:Australien und China reden wieder miteinander

Nach Jahren der Funkstille treffen Australiens Regierungschef Anthony Albanese und Chinas Staatschef Xi in Peking zusammen. Worum es bei der mühsamen Annäherung geht.

Von Florian Müller

SZ PlusMeinungNahost
:Israels Krieg fehlt das nachvollziehbare politische Ziel

Natürlich geht es bei dem Krieg um die Existenz des Landes. Doch statt Solidarität erntet es unbarmherzige Kritik und Antisemitismus. Indem US-Präsident Biden eine Kampfpause verlangt, fordert er letztlich etwas anderes ein.

Kommentar von Stefan Kornelius

Berliner Zoo
:Pit und Paule ziehen aus

Die vier Jahre alten Panda-Zwillinge sind zwar gebürtige Berliner, haben aber trotzdem nicht die deutsche Staatsbärgerschaft. Nun heißt es Abschied nehmen: Noch vor Weihnachten werden sie nach China ausgeflogen.

Von Verena Mayer

SZ PlusNahostkonflikt
:Beziehungen zwischen Israel und den UN erreichen einen Tiefpunkt

Die Vereinten Nationen und Israel haben seit Jahrzehnten ein extrem schwieriges Verhältnis. Mit einem gelben Stern an der Brust protestiert der israelische UN-Botschafter nun gegen die Behandlung seines Landes.

Von Christian Zaschke

SZ PlusBelarus
:Lukaschenkos Plan P

Hunderttausende Menschen sind aus Belarus geflüchtet, auch nach Deutschland. Der Diktator will sie nun für jeden Behördenakt in ihr Land zwingen. Dabei spielen Pässe eine große Rolle. Doch eine Rückkehr ist riskant.

Von Frank Nienhuysen

SZ PlusMeinungEuropäische Union
:Zu klein für diesen Krieg

Die Staaten Europas verhindern nach dem Hamas-Terror nur mit Mühe die Selbstbeschädigung. Dabei könnten sie einen gewaltigen Einfluss in der Region beanspruchen.

Von Stefan Kornelius

Diplomatie
:Streit zwischen Israel und Vereinten Nationen eskaliert

UN-Generalsekretär Guterres sagt, der Hamas-Terror habe "nicht im luftleeren Raum" stattgefunden. Israel reagiert empört und kündigt an, UN-Vertretern keine Visa mehr auszustellen. Chronik einer Eskalation - und der langen Vorgeschichte.

Von Tobias Matern

Mord an Sikh-Aktivist
:Kanada zieht 41 Diplomaten aus Indien ab

Premier Trudeau wirft der indischen Regierung vor, für einen Mord in Kanada verantwortlich zu sein. Seit Wochen streiten Ottawa und Delhi über den Fall, nun eskaliert er weiter.

Von David Pfeifer

SZ PlusMeinungDiplomatie
:Der Kanzler blickt in den Abgrund

Olaf Scholz muss im Nahen Osten erkennen, wo sein Einfluss an Grenzen stößt - und wie schnell die Lage außer Kontrolle geraten kann. Immerhin, er geht nach drei klaren Prinzipien vor.

Kommentar von Nicolas Richter

Nachruf
:Eine Frage des Willens

Geduldiger Verhandler, Europäer, Staatsmann: Der frühere finnische Präsident und Friedensnobelpreisträger Martti Ahtisaari ist im Alter von 86 Jahren gestorben.

Von Alex Rühle

Steinmeier in Washington
:Wenn Joe Biden ruft

Der US-Präsident hat den Bundespräsidenten überraschend für Freitagabend ins Weiße Haus eingeladen. Die Eile zeigt, wie sehr die Weltlage und die eigenen politischen Probleme Washington beunruhigen.

Von Daniel Brössler und Robert Roßmann

SZ PlusKanada
:Der Regierungschef, den sein Land einmal liebte

Premierminister Justin Trudeau, der einen bösen Streit mit Indien begonnen hat, ist in der Gunst der Kanadier schon länger tief gesunken.

Von Christian Zaschke

Diplomatische Krise
:Trudeau wirft Indien Ermordung eines Sikh-Aktivisten in Kanada vor

Der Premier vermutet die Modi-Regierung hinter dem Tod eines kanadischen Staatsbürgers und weist einen ranghohen Diplomaten aus. Indien reagiert auf die schwerwiegenden Vorwürfe.

USA und Iran
:Gefangenenaustausch mit Iran: Mehrere US-Bürger sind frei

Die Männer befänden sich in einem Flugzeug von Teheran nach Katar, heißt es in Washington. Im Gegenzug begnadigen die USA wohl fünf Iraner. Teil des Deals ist auch die Freigabe bisher gesperrten iranischen Vermögens in Höhe von sechs Milliarden US-Dollar.

Streit um Justizreform
:Botschafter zwischen den Fronten

Israels Außenminister wirft dem deutschen Diplomaten Steffen Seibert eine Einmischung in innere Angelegenheiten vor. Der Fall wirft ein Schlaglicht darauf, wie kompliziert die Beziehungen geworden sind.

Von Peter Münch

SZ PlusG-20-Gipfel und ihre Wirkung
:"Damit es nicht nur Lippenbekenntnisse bleiben"

Der Aufwand eines G-20-Gipfels ist gigantisch, aber was ist mit dem Ertrag? Eine Organisation prüft mithilfe von KI, was aus den Gipfelbeschlüssen wird.

Von David Pfeifer

SZ PlusG-20-Gipfel in Delhi
:Das Fest des Südens

Indiens Regierungschef Modi tritt beim heimischen G-20-Gipfel mit dem Selbstbewusstsein jener auf, die ihre besten Tage noch vor sich wissen. Der Westen gibt sich Mühe, die Länder des Südens auf seine Seite zu ziehen. Allerdings muss er dafür Zugeständnisse machen - vor allem beim Thema Ukraine.

Von Nicolas Richter

SZ PlusSchweiz
:Botschafterin der Unverstandenen

Herumlavieren im Ukraine-Krieg, Rosinenpickerei bei EU-Fragen - der Ruf der Schweiz in Europa war schon mal besser. Livia Leu, die künftige Botschafterin in Berlin, findet: Alles halb so wild.

Von Isabel Pfaff

SZ PlusDiplomatie
:Putin und Erdoğan verhandeln über Getreideabkommen

Der türkische Präsident reist am Montag nach Sotschi. Auf seinem guten Draht zu seinem russischen Amtskollegen ruhen die Hoffnungen des globalen Südens - aber auch des Westens.

Von Raphael Geiger

Deutsch-israelische Beziehungen
:Deutschland und Israel halten Verbindung aufrecht

Beim ersten Sicherheitsdialog seit Antritt der rechtsgerichteten Regierung Netanjahu kritisiert Berlin die Siedlungspolitik.

Von Daniel Brössler und Peter Münch

Europäische Union
:Trittsicher in die Fettnäpfe

Leere Versprechen an die Ukraine, eine Garten-Predigt und sonderbare Bemerkungen zur Frauen-Fußball-WM - der EU-Außenbeauftragte Borrell löst immer wieder Kopfschütteln aus. Ist er noch auf der Höhe der Zeit?

Von Hubert Wetzel

Gipfel in Südafrika
:Tagesordnungspunkt 1: Neue Weltordnung

Die Brics-Gruppe fordert den Westen heraus - und soll nach dem Willen Chinas und Russlands neue Staaten aufnehmen. Doch wie einig ist sich die Gruppe bei ihren Plänen?

Von Paul Munzinger und Lea Sahay

SZ PlusWaffen für die Ukraine
:Das Problem mit der Reichweite

Er könnte auch Ziele innerhalb Russlands erreichen und dadurch zur Ausweitung des Krieges beitragen: Wie der Marschflugkörper "Taurus" funktioniert und was ihn vom "Storm Shadow"-System unterscheidet.

Von Daniel Brössler, Georg Ismar und Paul-Anton Krüger

Niger
:Warum die Putschisten Diplomaten abblitzen lassen

Die Vizeaußenministerin der USA besucht Niger - und bekommt keinen Termin beim Kopf der Junta. Sie ist nicht die erste Abgesandte, die unverrichteter Dinge wieder abreist.

Von Paul Munzinger

Politik in China
:Undurchschaubar und zu jeder Zeit unberechenbar

Peking hat mit Wang Yi einen neuen Außenminister, doch vier Wochen nach dem Verschwinden seines Vorgängers bleiben Fragen. Warum sagt die Regierung nicht, wo Qin Gang ist? Der Fall verrät viel über das politische China.

Von Lea Sahay

China, Taiwan und Lateinamerika
:Paraguay trotzt Peking

Das südamerikanische Land versucht zum Missfallen Chinas ein treuer Freund von Taiwan zu sein. Doch der Preis dafür ist hoch.

Von Christoph Gurk

SZ PlusUSA und China
:Washington sendet eine Stimme der Mäßigung

Kurz nach Außenminister Blinken reist US-Finanzministerin Janet Yellen nach Peking. Kann es ihr gelingen, die Spannungen zwischen den beiden Großmächten abzubauen?

Von Fabian Fellmann und Florian Müller

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