Koblenz:Expertin: Land auf Afrikanische Schweinepest vorbereitet

Koblenz/Mainz (dpa/lrs) - Rheinland-Pfalz wappnet sich seit Monaten intensiv gegen einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest. Alle Beteiligten wie Veterinärbehörden, Jäger, Landwirte und Ministerien seien umfassend informiert, was im Fall eines Ausbruchs zu tun sei, sagte die Tierseuchenexpertin Silvia Eisch-Wolf vom Landesuntersuchungsamt in Koblenz. Dort gibt es ein zentrales Krisenlager mit Schutzanzügen, Überschuhen, Desinfektionsmitteln und Handschuhen. "Wir sind vorbereitet", sagte Eisch-Wolf. Am Montag findet ein Gipfel zu der Seuche im Umweltministerium in Mainz statt.

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Koblenz/Mainz (dpa/lrs) - Rheinland-Pfalz wappnet sich seit Monaten intensiv gegen einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest. Alle Beteiligten wie Veterinärbehörden, Jäger, Landwirte und Ministerien seien umfassend informiert, was im Fall eines Ausbruchs zu tun sei, sagte die Tierseuchenexpertin Silvia Eisch-Wolf vom Landesuntersuchungsamt in Koblenz. Dort gibt es ein zentrales Krisenlager mit Schutzanzügen, Überschuhen, Desinfektionsmitteln und Handschuhen. „Wir sind vorbereitet“, sagte Eisch-Wolf. Am Montag findet ein Gipfel zu der Seuche im Umweltministerium in Mainz statt.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat sich in Osteuropa ausgebreitet und wurde zuletzt 350 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt nachgewiesen. „Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann sie zu uns kommt“, sagte Günter Klein vom Landesjagdverband Rheinland-Pfalz. Das Friedrich-Loeffler-Institut stuft das Risiko eines Eintrags nach Deutschland als hoch ein. Das Virus ist für Menschen ungefährlich; bei Haus- und Wildschweinen aber verläuft die Erkrankung fast immer tödlich.

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