Kunst und Kultur:Weichenstellung zur Sanierung des Landestheaters

Nach der Sanierung, für die der Freistaat Bayern und die Stadt Coburg ein Finanzierungskonzept beschlossen haben, soll das Landestheater Coburg (Archivbild) für die Zukunft gewappnet sein. (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Für die Instandsetzung der Spielstätte haben der Freistaat Bayern und die Stadt Coburg eine Finanzierungsvereinbarung getroffen. Demnach ist ein Kostenrahmen von 157 Millionen Euro vorgesehen - und ein beachtlicher finanzieller Risikopuffer.

Für die Sanierung des Landestheaters Coburg haben der Freistaat Bayern und die Stadt eine Finanzierungsvereinbarung geschlossen. Für das Projekt ist demnach ein Kostenrahmen von 157 Millionen Euro vorgesehen, vorsorglich sind bereits weitere 120 Millionen Euro für mögliche Kostensteigerungen eingeplant sowie 83 Millionen Euro für eventuelle Risikokosten. Der Freistaat übernimmt zwei Drittel, ein Drittel kommt von der Stadt Coburg.

"In Coburg wollen wir ein geschichtsträchtiges Bauwerk bewahren und es fit für einen zeitgemäßen Spielbetrieb machen", sagte Kunstminister Markus Blume (CSU) nach Angaben seines Ministeriums am Mittwoch. "Wir freuen uns sehr, dass die Planung der Generalsanierung des Coburger Landestheaters nun endlich in Bewegung kommt", kommentierte der Coburger Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) die Vereinbarung.

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Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Theatergebäude gilt schon länger als sanierungsbedürftig. Inzwischen endete der Spielbetrieb im Haus, damit die Bauarbeiten beginnen können. Das Theater wird im Herbst eine eigens gebaute Interimsspielstätte beziehen - das Globe Theatre.

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