Garmisch-Partenkirchen:Die letzten Reste vom G-7-Gipfel

Lesezeit: 3 min

Garmisch-Partenkirchen: Knapp drei Wochen nach dem G-7-Gipfel weist am Schloss Elmau nicht mehr viel auf das Treffen der Staats- und Regierungschefs hin.

Knapp drei Wochen nach dem G-7-Gipfel weist am Schloss Elmau nicht mehr viel auf das Treffen der Staats- und Regierungschefs hin.

(Foto: Matthias Köpf)

Zwei Gefangene im Haftcontainer, 18 Säcke Müll und fast 200 Millionen Euro Kosten: Der G-7-Gipfel verlief überaus friedlich. Nun kehrt Elmau in den Normalbetrieb zurück, nur die Polizei kommt nochmal mit großem Aufgebot - zum Müllsammeln.

Von Matthias Köpf, Krün

Am Donnerstag ist es rund um Schloss Elmau doch noch einmal zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Knapp drei Wochen nach dem G-7-Gipfel im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, bei dem insgesamt mindestens 18000 Polizeibeamte für den Schutz von Staatsgästen, Anwohnern und Protestaktionen sorgen sollten, durchkämmte eine Einheit der Bereitschaftspolizei das Umfeld des Schlosses. An der Aktion waren auch etliche hochrangige Beamte beteiligt, angeführt wurde sie vom Rosenheimer Polizeipräsidenten und Gipfel-Einsatzleiter Manfred Hauser persönlich. Ziel der Suche war es jedoch nicht, doch noch irgendwelche ernstlichen Bedrohungen für die Sicherheit der Staatsgäste zu finden, um das allgemein als gewaltig empfundene Aufgebot zu rechtfertigen. Vielmehr sollten die Polizisten am Donnerstag auch die letzten Kaugummipapiere und Plastiktütchen finden, die vom Einsatz Ende Juni zurückgeblieben sein könnten. Denn Hauser hatte mehrmals versichert, die Polizei werde in der Region alles so hinterlassen, wie sie es vorgefunden habe. Was den Gipfel als ganzen betrifft, wäre so ein Versprechen natürlich nicht zu halten.

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