
Moment mal:Bilder der Woche
Es gibt Fotos, die gehen im Rauschen unter, und Fotos, die viel zu schnell vergessen werden. Wir zeigen jede Woche eines und erzählen hier seine Geschichte.

Es gibt Fotos, die gehen im Rauschen unter, und Fotos, die viel zu schnell vergessen werden. Wir zeigen jede Woche eines und erzählen hier seine Geschichte.

Donald Trump hat sich selbst zum „Präsidenten des Friedens“ ernannt, weil er acht Kriege beendet oder verhindert haben will. Die Wirklichkeit ist aber: Viele der Konflikte gehen weiter.

Tansania steht noch immer unter Schock: Bei Protesten im Zusammenhang mit der Wahl Ende Oktober sollen in dem ostafrikanischen Land Hunderte Demonstranten getötet worden sein. Und es gibt weitere schwere Vorwürfe gegen die Regierung.

Eine Gruppe Militärs hat nach eigenen Angaben die Macht in Guinea-Bissau übernommen und den Präsidenten gestürzt. Der bestätigt seine Absetzung. Doch die Opposition spricht von einer Inszenierung.

Immer häufiger kommt es in Afrikas bevölkerungsreichstem Staat zu Massenverschleppungen – so wie jüngst an einer katholischen Schule. Warum Banditen es besonders auf Kinder abgesehen haben.

Elf Jahre, nachdem Boko Haram 276 Mädchen verschleppte, berichtet die Christian Association of Nigeria erneut von einer Massenentführung an einer christlichen Schule. Und das an dem Tag, an dem Donald Trump dem Land einen „Völkermord“ an Christen vorwirft.

Zum ersten Mal versammeln sich die weltweit führenden Industrie- und Schwellenländer in Afrika. Doch die vorderste Reihe der Weltpolitik wird in Johannesburg fehlen, von Xi über Putin bis Trump. Manche sehen genau darin die große Chance des Treffens.

Das Regime ist wie gelähmt, weil eine al-Qaida nahestehende Miliz Benzintransporte ins Land blockiert. Selbst die russischen Verbündeten können nicht helfen.

Mehr als 300 Palästinenser sind in den vergangenen Wochen nach Südafrika ausgereist. Eine undurchsichtige Firma in Israel hat das offenbar organisiert. Hilfsorganisationen erheben gegen diese nun schwere Vorwürfe – und auch gegen die Regierung in Jerusalem.

Johannesburg ist bekannt für seine prächtige Natur, aber auch für Verfall und Verwahrlosung, Korruption und Kriminalität. Hier sollen sich jetzt also die G20 treffen? Über eine Stadt, die sich aufgegeben hat und Menschen, die das nicht hinnehmen.

Nach der Eroberung al-Faschirs gibt der Warlord Mohammed Hamdan Daglo alias Hemeti den Staatsmann. Er verspricht, die Gräueltaten aufzuklären und die Bevölkerung zu schützen. Doch wer soll ihm das noch glauben?

Eineinhalb Jahre lang wurde die Stadt al-Faschir belagert, nun hat die RSF-Miliz sie eingenommen. Und die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen.

Als Samia Suluhu Hassan Präsidentin wurde, haben sich viele Menschen Hoffnung auf mehr Demokratie in Tansania gemacht. Vier Jahre später geht die Regierung brutaler denn je gegen die Opposition vor.

Präsident Alassane Ouattara hat die Elfenbeinküste zu einem kleinen Wirtschaftswunder geführt. Doch von der Macht lassen kann der 83-Jährige nicht – obwohl er das versprochen hat. Er tritt erneut zur Wahl an.

Nach wochenlangen Unruhen in Madagaskar ist der Präsident geflohen. Nun reklamiert ein Oberst die Macht für sich. Ist die Protestbewegung damit am Ziel – oder schon wieder am Ende?


Die viertgrößte Insel der Welt schafft es eher selten in die Nachrichten. Außer es wird wieder mal politisch unruhig, so wie jetzt gerade.

Erst erschüttern wochenlange Proteste den Inselstaat im Indischen Ozean, dann stellen sich auch Teile der Armee gegen die Regierung. Nun hat Präsident Andry Rajoelina offenbar das Land verlassen. Und jetzt?