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Portrait  Paul Munzinger

Paul Munzinger

Afrika-Korrespondent

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Paul Munzinger, geboren 1985, hat Geschichte und Politik studiert und die Deutsche Journalistenschule (DJS) besucht. 2015 kam er zur SZ. Seit 2023 berichtet er als Korrespondent aus Afrika. Er lebt in Kapstadt.

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    Der größte Baobab Madagaskars stirbt, nach mehr als tausend Jahren. Wahrscheinlich hat auch ihn der Klimawandel dahingerafft. Jetzt suchen die Menschen einen Nachfolger für den Baum, den sie wie einen Gott verehren.

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    :Bilder der Woche

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    Ende der Siebzigerjahre brachten Entwicklungshelfer den Neltuma juliflora nach Äthiopien. Er sollte das Land vor der Wüste retten. Der Baum ist widerstandsfähig, anspruchslos. Und so anpassungsfähig, dass er zum immergrünen Albtraum der Bauern wurde.

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    :In Dänemark mit den Füßen in zwei Meeren

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  • Krieg im Sudan
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    Die Eroberung der Stadt al-Faschir schockierte Ende Oktober 2025 die Welt. Nun legt Amnesty International den bislang umfassendsten Bericht der Ereignisse vor – und spricht von einer „ganzen Reihe von Kriegsverbrechen“.

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  • Rassismus
    :Südafrika sucht den Sündenbock

    Durch das Land schwappt eine neue Welle ausländerfeindlicher Proteste, Geschäfte werden geplündert, Häuser angezündet, Menschen getötet. Afrikaner gegen Afrikaner. Aber von „Afrophobie“ will der Mob nichts hören.

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    Das ostafrikanische Land verzeichnet bislang keine Ebola-Fälle. Doch nun will die US-Regierung dort eine Quarantänestation für amerikanische Bürger errichten. Der Widerstand ist groß.

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    Äthiopien verbot als erster Staat der Welt den Import von Autos mit Verbrennern, und ist darauf jetzt in der Ölkrise ziemlich stolz. Nur: Viele im Land haben nicht mal Zugang zu Strom. Was bringt ein Quantensprung in die Zukunft, wenn so viele nicht mitkommen?

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  • Äthiopien
    :„Wer die Regierung kritisiert, endet im Gefängnis – oder lebt in Angst, so wie ich“

    In Äthiopien wird gewählt an diesem Montag, der Sieger steht längst fest: die Regierungspartei, die seit Jahren Opposition und unabhängige Medien drangsaliert. Mistresilasie Tamerat, 23 Jahre alt, fordert sie heraus. Warum tut sie sich das an?

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  • Äthiopien
    :Er will nicht töten, er will leben

    Äthiopien hat den letzten Krieg noch gar nicht wirklich verarbeitet, da droht schon der nächste. Der ehemalige Soldat Hailesilassie Mahari weiß nur eines: Diesmal will er am Gemetzel in seiner Heimat Tigray nicht beteiligt sein.

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  • SZ-Podcast „Das Thema“
    :Getäuscht an die Front: Kenianer im Ukraine-Krieg

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    :Wo sind all die Fische hin? Nach China

    Eine Spurensuche in den Ozeanen, im Wilden Westen der Hochseefischerei

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    In kaum einem Land der Welt wurden in den vergangenen Jahren mehr Bäume gefällt als in Sierra Leone. Umso bizarrer ist die Schönheit der Insel Tiwai, die vor allem von einem Mann gerettet wurde: Tommy Garnett.

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    :Er dachte, er wird Chauffeur. Dann stand er an Putins Front

    Stell dir vor, es ist Krieg und einer geht hin, der gar nicht weiß, dass er in den Krieg zieht: Das ist die Geschichte eines jungen Kenianers. Und es ist die Geschichte vieler Männer aus Afrika, die für Putin in die Ukraine gelockt werden.

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    Dass während der Apartheid schwarze Familien systematisch zerstört wurden, prägt Südafrika bis heute. Zwei von drei Kindern hier wachsen ohne biologischen Vater auf. Von Männern, die erst wieder lernen müssen, bessere Männer zu werden.

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    China inszeniert sich auf der Weltbühne als Gegenmodell zu Trumps Amerika – und gewährt 53 afrikanischen Staaten zollfreien Zugang zu seinem Markt. Doch der Schritt ist längst nicht so selbstlos, wie Peking behauptet.

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