Mit seiner "Ruckrede" vor 12 Jahren hat er sich verewigt: Roman Herzog, der frühere Bundespräsident und Ex-Verfassungsrichter, wird 75 Jahre alt.
Von Helmut Kerschermehr...
Roman Herzog ist bekannt für klare Worte: Vor elf Jahren hielt er seine Ruck-Rede, kürzlich forderte er eine Änderung des Wahlrechts und kritisierte die "Rentnerdemokratie". Nun lässt er sich in einem Interview über die politische Klasse Deutschlands aus.
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Der Alt-Bundespräsident und selbsternannte Deutschland-Reformer hält Politiker wie Bürger gleichermaßen für minderbemittelt. Rettung kann nur einer bringen, er und sein Konvent für Deutschland. Aber da irrt er gewaltig.
Ein Kommentar von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Am Sonntag wird Alt-Bundespräsident Roman Herzog 75 Jahre alt. Berühmt wurde er vor allem für seine "Ruck-Rede". Seine Karriere als Politiker und Richter in Bildern
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Das Aufkommen der Linken erschwert es, stabile Mehrheiten zu bilden - eine Korrektur des Grundgesetzes könnte Abhilfe schaffen.
Von Roman Herzogmehr...
Es sind zwar einfache Wahrheiten, die Alt-Bundespräsident Herzog und seine Mitstreiter in dem Buch "Mut zum Handeln" zu verkünden haben. Doch sie treffen den Nerv der Zeit. 600 Seiten über die Orientierungslosigkeit der Bürger und warum der Politik der Mut fehlt.
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Seit Jahren fordern die Bewohner des Stadtteils in Dachau-Süd eine eigene Buslinie. Dort gibt es nur einen Bäcker und einen Metzger. Alte Menschen müssen ihre Einkäufe eine halbe Stunde und länger zu Fuß schleppen.
Von Helmut Zellermehr...
Angela Merkel, Hugh Jackman, Papis Loveday und der Dalai Lama - sie alle haben begeistert von München geschwärmt. Zuletzt äußerte sich Fußballer Javi Marinez über seine Wahl-Heimat. Was gefällt Prominenten an der Stadt? Die schönsten Liebeserklärungen.
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Bei seinem Antrittsbesuch im Freistaat wird Joachim Gauck schnell deutlich gemacht, in welch besonderem Land er sich hier befindet. Einen Grund, nach dem Rechten zu sehen, den gäbe es für den Bundespräsidenten jedenfalls nicht, versichert der Ministerpräsident. Dafür muss Seehofer sich eine spitze Bemerkung gefallen lassen.
Von Mike Szymanski und Susi Wimmermehr...
Der TSV 1860 München gehöre zur "Crème de la Crème der Liga", ließ Peter Neururer zuletzt verlauten. Erzgebirge Aue zeigte sich in der Münchner Arena von solchen Worten aber nicht sonderlich beeindruckt. 1860 tat sich von Anfang an schwer gegen die Gäste und mühte sich am Ende nur zu einem 1:1.
Von Gerald Kleffmannmehr...
Die SPD will bei Büro, Mitarbeiterstab und Fuhrpark für aus dem Amt geschiedene Bundespräsidenten sparen - und hat dabei vor allem Christian Wulff im Blick. Zwar ist die schwarz-gelbe Regierung bereit, über neue Regeln zu verhandeln. Sie will sie aber nur auf zukünftige Altpräsidenten anwenden.
Von Oliver Klasenmehr...
Bundespräsident Joachim Gauck erhält ab 2013 mehr Geld. Damit erhöht sich gleichzeitig der Ehrensold für seine Amtsvorgänger - auch für den zurückgetretenen Christian Wulff. SPD-Haushaltsexperte Schneider hält diese Gleichbehandlung mit den anderen Altbundespräsidenten für "nicht akzeptabel".
Von Susanne Höll, Berlinmehr...
Meinung
Kürzer lernen, weniger wissen. Das achtjährige Gymnasium frustriert Schüler, Eltern und Professoren. Aus dem Lehrplan wurde ein Diätplan. Nötig wäre etwas anderes: die Entdeckung der Langsamkeit.
Ein Kommentar von Johann Oselmehr...
Rolle rückwärts: Immer mehr Bundesländer bekommen Zweifel am Turbo-Abschluss und erlauben wieder das neunstufige Gymnasium. Oder sie bieten, um die gestressten Abiturienten zu entlasten, gleich beide Varianten an.
Von Johann Oselmehr...
Meinung
Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass Karlsruhe das neue Wahlrecht kippen wird - und damit die Bundestagswahl 2013 zu Gunsten des Volkswillens beeinflusst. Schwarz-Gelb hat seine Reform durch das Parlament geboxt. Demokratische Tugenden wurden dabei k. o. geschlagen.
Ein Kommentar von Heribert Prantlmehr...
Überraschendes Lob für Oskar Lafontaine: Ausgerechnet Alt-Bundespräsident Roman Herzog (CDU) preist den Linken-Chef als einzigen deutschen Politiker mit Charisma.
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Während ihrer Amtszeit standen sie im Licht, tauchten in der Tagesschau auf und hielten Ruck-Reden. Aber was machen sie heute, die vier noch lebenden Vorgänger von Christian Wulff? Ein Blick in den Alltag ehemaliger Bundespräsidenten.
Von Thorsten Schmitzmehr...
Mit Papst Bendedikt XVI. spricht erstmals ein Kirchenoberhaupt vor dem Deutschen Bundestag. Bisher ist diese Ehre vor allem ausländischen Gästen zuteil geworden - und auch da war nicht jeder Redner willkommen. Eine Auswahl.
Von Marie Zahoutmehr...
Vor Joachim Gauck amtierten zehn Männer als Präsidenten der Bundesrepublik: Richard, der Überragende, Heinrich, der Vielbelachte und Horst, der sich einfach von dannen machte: Eine kleine Geschichte der Bundespräsidenten von Heuss bis Gauck
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Ob zu Fukushima, Libyen oder der Euro-Krise - in seinem ersten Jahr im Amt des Bundespräsidenten war von Christian Wulff nicht viel zu hören. Ist es deshalb gerechtfertigt, ihn einen "Bundesteddy" zu nennen? Nun ja: Er hatte auch so viel zu tun, wie ein Blick in seinen Terminkalender beweist.
Ein Überblick von Michael Königmehr...
Fünf Tage nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten legte Joachim Gauck in einer gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat seinen Amtseid ab. Danach redete Gauck: Er hob die Verdienste der 68er-Bewegung hervor, betonte den Wert von Freiheit - und führte beim Thema Islam und Integration die Linie seines Vorgängers Wulff fort.
Gaucks Auftritt im Reichstag in der Nachlese des SZ-Liveblogs von Thorsten Denkler, Berlin, Oliver Das Gupta und Markus C. Schulte von Drachmehr...
Theodor Heuss stellte nach dem Nationalsozialismus das Image Deutschlands wieder her. Gustav Heinemann stand für den Wind des Wandels. Für Weizsäcker war es die Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit, für Gauck wird es wohl: die Freiheit. Mit fast jedem Bundespräsidenten ist ein großes Thema verbunden. Bedeutung erlangte, wer nicht mit dem Zeitgeist sprach, sondern gegen ihn.
Von Joachim Käppnermehr...
Altbundespräsident Roman Herzog hält die bisher möglichen zwei Amtszeiten à fünf Jahre für unangemessen. Er setzt sich für eine Ausweitung der Amtszeit auf sieben Jahre ein, allerdings ohne die bisherige Möglichkeit zur Wiederwahl.
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Am Sonntag wird Joachim Gauck zum elften Bundespräsidenten Deutschlands gewählt. Die bisherigen Ergebnisse der Bundesversammlungen im Überblick.
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