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Frühere Bundespräsidenten heute:Herr Herzog hat nichts zu verbergen

Während ihrer Amtszeit standen sie im Licht, tauchten in der Tagesschau auf und hielten Ruck-Reden. Aber was machen sie heute, die vier noch lebenden Vorgänger von Christian Wulff? Ein Blick in den Alltag ehemaliger Bundespräsidenten.

Wie amtierende Bundespräsidenten ihren Amtsalltag verbringen, das weiß man. Sie stehen im Licht. Sie tauchen in der "Tagesschau" auf und in den Zeitungen. Wenn ihre Amtszeit endet (oder wenn sie zurücktreten), bekommen sie ein Leben lang Ehrensold, Büros, Assistenten, Fahrer, Personenschutz. Man nennt sie dann Altbundespräsidenten - und sie stehen im Schatten der Republik.

Ehemalige Bundespräsidenten

Ein Blick in den Alltag von Horst Köhler, Richard von Weizsäcker, Walter Scheel und Roman Herzog (von links) zeigt: Auch nach dem Ende der Amtszeit gibt es für einen Bundespräsidenten noch viel zu tun.

(Foto: dpa)

Was machen sie eigentlich, die vier noch lebenden Vorgänger von Christian Wulff? Sind sie Privatiers oder fühlen sie sich noch "im Amt"? Wie verbringen sie ihre Tage ohne das Terminkorsett, das ihnen einst Mitarbeiter des Bundespräsidialamts schnürten? Wer sich auf die Suche nach Antworten begibt, endet in den Vorzimmern der Altbundespräsidenten. Interessant ist: Aus den Berliner Büros von Richard von Weizsäcker und Horst Köhler dringt spärlich Information. Leutselig dagegen sind die Referenten von Walter Scheel und Roman Herzog.

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