Petkovic Roth
SZ-Magazin
30-Love: Petkovic-Kolumne

Nimm meinen Schläger und ich sag dir, wer du bist

Von ihrem kürzlich verstorbenen Lieblingsautor Philip Roth hat Tennisprofi Andrea Petkovic viel fürs Leben gelernt. Unter anderem einen Trick, wie man das wahre Ich einer mysteriösen Person erkennt.

Von Andrea Petkovic

FILE PHOTO - Author Philip Roth poses in New York
Literatur

Die sieben bedeutendsten Bücher von Philip Roth

Eine subjektive Auswahl der SZ-Literaturkritiker.

Philip Roth
Zum Tod von Philip Roth

Die Bereitschaft, sich selber auszubeuten

Was hatten all die Literaturnobelpreisträger, das Philip Roth nicht hatte? Egal. Auch so war er der bedeutendste US-Autor des vergangenen Halbjahrhunderts. Ein Nachruf.

Von Willi Winkler

The author Philip Roth, at home in Manhattan's Upper West Side.
Zum Tod von Philip Roth

Scharfer Sinn für das Unwiederbringliche

Mit 36 Jahren war Philip Roth der wichtigste jüdische Romancier der USA. Spätestens mit seinem Alterswerk avancierte er zum wichtigsten überhaupt. Ein Nachruf.

Von Felix Stephan

FILE PHOTO - Author Philip Roth poses in New York 6 Bilder
Zum Tod von Philip Roth

Leidenschaftlicher Satiriker und kompromissloser Realist

Mit seinem Stil zwischen Sarkasmus, Komik und Melancholie prägte Philip Roth eine ganze Generation. Bilder aus seinem Leben.

Der US-Schriftsteller Philip Roth 2005 in Warren Conn - der Autor starb 2018 im Alter von 85 Jahren an Herzversagen.
Literatur

US-Schriftsteller Philip Roth ist tot

Wie sein Agent bestätigte, starb der Autor im Alter von 85 Jahren an Herzversagen. Roth galt als einer der bedeutendsten Schriftsteller seiner Generation.

FILE PHOTO - Author Philip Roth poses in New York
Kurz vor seinem Tod

Philip Roth im SZ-Interview

Wenige Monate vor seinem Tod sprach Philip Roth auch über das Wunder, am Morgen aufzuwachen. Jetzt ist der Schriftsteller im Alter von 85 Jahren verstorben. Lesen Sie hier sein Interview in der SZ.

Interview von Charles McGrath

Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt 12 Bilder
Kino

Anschauen! Zwölf Tipps fürs Filmfest

Verschiedene Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme werden beim Münchner Filmfest zu sehen sein. Diese Filme sollten Sie gesehen haben.

Von SZ-Autoren

Kino

Collegefieber

Der Regisseur James Schamus hat Philip Roths Roman "Empörung" verfilmt, aber den fiebrigen, von traumatischen Erinnerungen geprägten Ton des Buchs trifft er über weite Strecken nicht. Bis auf zwei starke Sequenzen.

Von Rainer Gansera

Applaus
Literatur

Wichtige Bücher für düstere Zeiten

Trump, Erdoğan, Le Pen: Populisten bedrohen die Demokratie. Wie konnte es soweit kommen? Eine Leseliste von Philip Roth bis Platon.

Von den SZ-Autoren

Kinostart - 'Amerikanisches Idyll'
"Amerikanisches Idyll" im Kino

Der amerikanische Traum, ein Konstrukt

Ewan McGregor verfilmt Philip Roths Roman "Amerikanisches Idyll" als eine Abrechnung mit der ländlichen Häuslichkeit in den USA.

Filmkritik von Fritz Göttler

Kinostart - 'Radio Heimat' 12 Bilder
Kinostarts der Woche

Welche Kinofilme sich lohnen und welche nicht

Die Achtzigerjahre-Geschichten von "Radio Heimat" sind nicht mehr als hektische Sketchserien. Und Ewan McGregors Regiedebüt zeigt ein herzzerreißendes Schicksal. Die Kinostarts der Woche.

Von den SZ-Filmkritikern

Bob Dylan
Nobelpreis

Wenn überhaupt möglich

Bob Dylan bricht sein Schweigen und will den Nobelpreis annehmen. Das beruhigt die Akademie in Stockholm, wo seine Unerreichbarkeit schon als "unhöflich und arrogant" empfunden wurde. Der Meister aber tut so, als sei er immer verfügbar gewesen.

Von Willi Winkler

BRIDGET JONES' BABY; Bridget Jones Baby
Komödie

Nicht die Spur erwachsen

"Bridget Jones' Baby" bringt ein Wiedersehen mit der tollpatschigen Heldin aller Frauen, die das Gefühl bekämpfen, nicht gut genug zu sein. Sie ist nun aber zur ewigen Niedlichkeit verdammt.

Von Susan Vahabzadeh

Bob Dylan
Literaturnobelpreis

Held, Dichter, Leitfossil

Der Barde der 68er ist ein würdiger Literaturnobelpreisträger. Aber seine Auszeichnung ist mehr: Sie ist ein Appell, sich nicht wieder hohl dröhnenden, starken Männern zuzuwenden.

Kommentar von Kurt Kister

Literaturnobelpreis 2016 10 Bilder
Stockholm

Die Favoriten für den Literaturnobelpreis 2016

Manche überraschen, andere gehören zu den ewigen Nominierten. Wer kommt für den diesjährigen Literaturnobelpreis infrage? Die Top Ten der Buchmacher.

Wolf Biermann
Literatur

Wolf Biermanns Autobiografie müsste eigentlich "Ich Ich Ich!!!" heißen

In seiner Autobiografie entsorgt der Liedermacher kühl so manche Weggefährten, Freunde und eigene Parolen von einst.

Buchkritik von Willi Winkler

Italienische Literatur

Padrone, Pasta und Periodenbau

Wer Elena Ferrante ist, weiß keiner. Wie sie schreibt, zeigen ihre Orginalromane. Was wird daraus im Deutschen und im Englischen?

Von Maike Albath

Amy Winehouse, 2009
Neuer Kultursender

Sky Arts - zwischen Ring des Nibelungen und Amy Winehouse

Der neue Kultursender zeigt Kunst und Kultur so, wie sie früher einmal waren. Ab und zu ist das ganz schön - aber mit Netflix und Amazon kann Sky Arts nicht mithalten.

Von Anne Philippi

Norman Manea wird 80

Ein Trenchcoat zuviel

Milde gestimmt, reserviert, ängstlich, gelegentlich schüchtern, so nannte Philip Roth seinen Freund, den rumänischen Schriftsteller Norman Manea. Unerbittlich und sarkastisch hat er vom Land Ceausescus erzählt.

Von HANS-PETER KUNISCH

Porträt

Für immer Ringer

John Irving ist ein bewunderter Weltstar der Literatur. Doch der amerikanische Romancier hält jeden auf Abstand, der ihm zu nahe kommen will. Eine Berliner Begegnung.

Von Jenny Hoch

Maxim Biller veröffentlicht sein Buch "Biografie".
Maxim Billers Opus magnum "Biografie"

Kraftakt gelungen, Roman tot

Maxim Biller will das Leben selbst zu Wort kommen lassen. Das Ergebnis sind 900 Seiten "Biografie" - eine hochtourig leerlaufende Stilübung ohne erzählerischen Zusammenhang.

Von Lothar Müller

Thema des Tages

Der Blick in die Zukunft

Benjamin Stetter, Gymnasium Grafing

Der Pfandleiher
Der Pfandleiher von Edward Lewis Wallant

Ein lebendiger Grabstein

Die Geschichte des Pfandleihers von Harlem, der die Menschen wie Insekten sieht. Edward Lewis Wallant erzählte sie 1961, mit Rod Steiger wurde sie verfilmt, heute wird sie wiederentdeckt.

Von Ulrich Rüdenauer

Theater

"Der Glaube definiert mich nicht"

In "Geächtet" packt Pulitzer-Preisträger Ayad Akhtar so ziemlich jedes Vorurteil über den Islam aus. Nicht aber, ohne dabei dem Zuschauer mächtiges Unbehagen zu verschaffen

Interview von Christiane Lutz