Er gilt als einer der bedeutendsten Autoren der Gegenwart - und will nun nicht mehr schreiben. Der US-Autor Philip Roth hat seinen Rückzug vom Literaturbetrieb angekündigt. Er habe realisiert, dass sein Leben endlich sei.
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Das Internet ist ein Spiegel, aber nicht unbedingt einer der Wahrheit: Neben Bettina Wulff kämpfen auch der Schriftsteller Philip Roth und andere Prominente gegen Lügen, die über sie im Netz verbreitet werden. Nicht immer mit Erfolg.
Ein Blog von Michaela Haasmehr...SZ-Magazin
"Der menschliche Makel", "Die Brust", Empörung": Philip Roth ist einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart. Jetzt kündigt der 80-Jährige an, mit dem Schreiben aufzuhören.
Von Willi Winklermehr...
In ihrem Debütroman "Diese Dinge geschehen nicht einfach so" erzählt Taiye Selasi die Geschichte einer Familie aus Ghana. Deren Unglück darzustellen, gelingt der Autorin nur teilweise. Sie erfindet es, kunstvoll, aber eben künstlich. Und konzipiert mal eben den Begriff der "Afropolitans".
Von Tim Neshitovmehr...
Der Held in Philip Roth' neuem Roman "Nemesis" sieht hinter menschlichem Elend den perfiden Plan eines höheren Wesens, das nur "die Vereinigung eines perversen Arschlochs mit einem bösartigen Genie" sein kann.
Von Christopher Schmidtmehr...
Ein Schauspieler kann nicht mehr spielen und klammert sich an eine Lesbe, die keine mehr sein will - das kann ja nur schief gehen: Roth erzählt meisterhaft von einem tödlichen Spiel.
Von Christopher Schmidtmehr...
Erdrückende Vaterliebe, Keuschheitsgelübde und religiöser Wahn: Philip Roths neuer Roman "Empörung" gleicht einem Nachruf auf die Ära Bush.
Von Gustav Seibtmehr...
Er gibt nicht gern Interviews. Aber für uns macht er eine Ausnahme: Der wichtigste amerikanische Autor der Gegenwart erklärt die Prinzipien seiner Arbeit - und warum er nicht mit dem Schreiben aufhören kann. Aus dem SZ-Magazin
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Dave Eggers schickt in "Ein Hologramm für den König" einen runtergerockten Consultant auf tragikomische Mission in Saudi-Arabien. Der Roman ist amüsant - und zugleich eine bittere Parabel über den Niedergang der USA und die Folgen der Globalisierung.
Von Christopher Schmidtmehr...
Er nahm die Tradition der alten Dorferzählungen auf, zitierte Märchen und Mythen, entwarf eine Welt ganz aus afrikanischer Perspektive. Chinua Achebe hat der Literatur seiner Heimat die Tür zum Weltpublikum geöffnet. Nun ist der nigerianische Autor gestorben.
Von Hans-Peter Kunischmehr...
Der eine versteckt sich seit Jahrzehnten erfolgreich vor der Öffentlichkeit, ein anderer tut seine Kritiker als "Motherfucker" ab. Donnerstagmittag fällt die Entscheidung über den Literaturnobelpreis: Die heiß gehandelten Favoriten sind, um es vorsichtig auszudrücken, höchst unterschiedlich.
Ein Überblick in Bildern. Von Irene Helmesmehr...
Vor dem Gesetz ist in den USA jeder Bürger gleich - auch wenn viele Schwarze, Asiaten und Latinos diesem Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung skeptisch gegenüberstehen. Nun liegt der Fall anders: Eine junge Frau aus Texas hat gegen eine Hochschule geklagt, weil sie sich wegen ihrer weißen Hautfarbe diskriminiert sah.
Von Reymer Klüvermehr...
Gott belohnt die Tüchtigen und bestraft die Müßigen. Wer in Armut lebt, ist im Grunde selbst schuld und verdient keine Hilfe. Dieses Denken war in der amerikanischen Gesellschaft schon immer vorhanden. Auch dank Mitt Romney kehrt die für Europäer bizarr anmutende Ideologie mit aller Macht zurück.
Von Andrian Kreyemehr...
Der große gelbe Vogel aus der Sesamstraße spielt gerade eine Hauptrolle im US-Wahlkampf. Gespielt wird die Puppe seit mehr als 40 Jahren von Caroll Spinney. Der Sohn eines Uhrmachers hat sich Monstern verschrieben, die Schränke essen. Und Echsen, die Buchstaben verkaufen - und schuf damit klug-anarchisches Kinderfernsehen.
Von Martin Zipsmehr...
Raus aus dem Landtag, rein in die Hängematte: Im August macht die bayerische Landespolitik Pause - und die bayerischen Spitzenpolitiker haben Zeit zum Entspannen. Wir haben nachgefragt, wohin sie entfliehen, für wen sie nicht erreichbar sind - und wie sie sich abreagieren.
Von Tobias Dorfermehr...
Anthony Kiedis, Sänger der US-Band Red Hot Chili Peppers, trägt seit geraumer Zeit einen Schnauzer - und sieht tatsächlich gut aus damit. Mit einem so dämlichen Bart gelingt das nur ganz wenigen Menschen. Genaugenommen nur Tom Selleck (Magnum), Frida Kahlo (Mexiko) und Herrn Schmitz (Deutsch/Geschichte).
Von Christian Zaschkemehr...
Besser als die Beatles klingt nur noch der schottische Akzent. Eigentlich ist er der Schönste überhaupt, findet unser Autor. Wer Schottisch spricht, kann deshalb alles behaupten - sogar, dass James I. geköpft wurde.
Von Christian Zaschkemehr...
Der schwedische Poet Tomas Tranströmer wird mit dem diesjährigen Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet. Der 80-Jährige gilt seit langem als bedeutender Lyriker - der deutsche Literaturkritiker Reich-Ranicki kann sich allerdings nicht erinnern, seinen Namen schon einmal gehört zu haben.
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Die Spekulationen um den Literaturnobelpreis sind in vollem Gang: Wenn die Stockholmer Juroren Anfang Oktober nach Proporz entscheiden, wären die Lyriker oder die US-Literatur dran. Vielleicht gibt es aber wieder eine Überraschung wie 2009 mit Herta Müller.
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Altern ist eine Zumutung, hat Loriot einmal gesagt. Von wegen. Alt sein, so scheint es plötzlich, kann Spaß machen. In Romanen wie "Nacktbadestrand" plädieren exaltierte Damen über 60 für heiteren Alterssex. Es scheint, als stürzten sich die Senioren von heute fast schon ausgelassen in den Ruhestand.
Von Cathrin Kahlweitmehr...
Umberto Eco war wütend auf das World Wide Web - und verstieg sich zum langweiligsten Pauschalurteil, das in Sachen Internetkritik zu haben ist. Seine Kritiker beschimpft er nun als "Taliban".
Von Niklas Hofmannmehr...
Wer im Literaturbetrieb wichtig ist, fährt zur Buchmesse nach Frankfurt. Auch dieses Jahr tummeln sich dort wieder viele Münchner Autoren und Verleger. Wir haben uns mal unters Publikum gemischt.
Von Christina Maria Berrmehr...
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