Zwei Tage dauerte die Brüsseler Schlacht um das Budget - nun gibt es einen Kompromiss ganz besonderer Art: Erstmals wird die Union gezwungen sein, in den kommenden sieben Jahren weniger Geld auszugeben als in der Vergangenheit. Damit haben die reichen EU-Nettozahler Deutschland und Großbritannien in der EU ihre Position durchgedrückt. Trotzdem zahlt Deutschland am Ende drauf.
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Warum entblößten sich in Paris junge Frauen anlässlich des Papst-Abschieds? Was hat Berlusconi mit der Benedikt-Nachfolge zu tun? Und wieso ängstigen sich manche Türken vor dem Namen eines potenziellen Pontifex? SZ-Korrespondenten berichten, wie die Welt den Rücktritt von Benedikt XVI. aufnimmt.
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Die Krise setzt Europa unter Druck: Soll Brüssel mehr Macht bekommen, um die Lage zu beruhigen? Kommissionspräsident Barroso legt nun Reformpläne vor. Deutschland soll für Gemeinschaftskredite haften und die Euro-Zone ein eigenes Budget bekommen.
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Von Athen bis Dublin, von Den Haag bis Madrid kämpfen die Regierungen gegen die Auswirkungen der Krise: Ein Mix aus europäischem Vertrauensverlust und wachsenden nationalen Interessen drängt die Angelegenheiten der Union in den Hintergrund. Der Union fehlt eine klare Linie.
Ein Kommentar von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Wer durch Strukturreformen seinen Job verliert, soll zeitlich befristet Hilfe erhalten: Ein EU-Plan sieht eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung für alle Euro-Länder vor. Die Finanzierung ist allerdings noch vage - und der Vorschlag birgt Probleme, zumindest aus deutscher Sicht.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Wer soll die EU bei der Verleihung des Friedensnobelpreises 2012 vertreten? Die EU-Granden Van Rompuy, Barroso und Schulz haben eine typisch europäische Lösung gefunden: sie alle drei. Damit verkompliziert sich die Entgegennahme des Preises.
Von Martin Winter, Brüsselmehr...
Gleich drei Vertreter hat die EU nach Oslo geschickt, um den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen: Parlamentspräsident Schulz, Kommissionschef Barroso und den Ratsvorsitzenden Van Rompuy. Der Vorsitzende der Nobelpreiskommission würdigt außerdem die Verdienste Helmut Kohls - und verteidigt die Entscheidung gegen Kritik.
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Amerika kommt gar nicht vor, die Krise eher am Rande: Die Spitze der EU gibt sich auf der Verleihung des Friedensnobelpreises verliebt in die europäische Idee. Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande werden bejubelt. Und auch Helmut Kohl bekommt endlich ein bisschen Nobelpreis.
Von Michael Königmehr...
Exklusiv
Deutschland und Frankreich haben sich nach SZ-Informationen darauf geeinigt, dass die EZB die zentrale Aufsicht über die Banken der Euro-Länder übernehmen soll. Mit dem Kompromiss sind die Chancen auf einen Beschluss aller 27 europäischen Finanzminister an diesem Mittwoch gestiegen.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Meinung
Und sie bewegen sich doch: Fiskalpakt, ESM und jetzt die Bankenaufsicht - die Euro-Staaten reagieren auf die Krise. Dabei werden alle Reformen so lange geschliffen, bis sie Kanzlerin Merkel und der Bundesregierung gefallen. Das droht die neue Europa-Konstruktion zu zermürben.
Ein Kommentar von Stefan Korneliusmehr...
EU-Ratspräsident Van Rompuy provoziert, Frankreichs Präsident Hollande springt ihm bei, die Kanzlerin bremst beide aus: Vor dem EU-Gipfel in Brüssel herrscht Streit darüber, wie die Gemeinschaft künftigen Krisen begegnen soll. Worüber genau wird verhandelt? Welche Ergebnisse sind zu erwarten? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Von Oliver Klasenmehr...
Europa soll durch einen Umbau grundlegend verstärkt werden. In der Frage der Bankenaufsicht ist der Durchbruch beim Brüsseler Gipfel gelungen. Doch vor dem großen Wurf einer dauerhaften Reform der Wirtschafts- und Währungsunion scheuen die EU-Staaten noch zurück - zuerst müssen wichtige Grundfragen geklärt werden.
Von Martin Winter, Brüsselmehr...
Europa muss warten: Auf dem Gipfel in Brüssel können sich die Staaten nicht auf ein neues Konzept zur gemeinsamen Wirtschaftspolitik einigen und vertagen konkrete Reformen. Ratspräsident Van Rompuy, der auf schnelle Entscheidungen gedrängt hatte, wird auch von Kanzlerin Merkel ausgebremst. Nun soll er erst im Sommer neue Pläne vorlegen.
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Bereit für einen Anruf von Obama: Herman Van Rompuy hat sich in Belgien als Friedensstifter bewährt, jetzt will er in Europa für Wirtschaftswachstum und innere Sicherheit sorgen.
Von Oliver Bilgermehr...
Schnelle Einigung in Brüssel: Der belgische Ministerpräsident Herman Van Rompuy wird EU-Ratspräsident, die britische Handelskommissarin Catherine Ashton Außenministerin. Der britische Premier Gordon Brown machte den Weg frei - indem er Tony Blair fallen ließ.
Von Martin Winter, Brüsselmehr...
Die EU-Staaten haben sich auf die Grundzüge eines Wachstumspakts geeinigt. Doch Italien und Spanien verweigern ihre Zustimmung. Sie verlangen Soforthilfen, um ihre Zinslast zu senken. Die Euro-Länder ringen um eine Einigung. Ein Ende des Streits über tiefgreifende Reformen der Union ist damit aber noch lange nicht in Sicht.
Die Ereignisse des ersten Gipfeltags in der Liveblog-Nachlesemehr...
Politisches Gewicht und hohes internationales Ansehen erwarten den neuen Vorsitzenden der Euro-Gruppe. Die Währungsgemeinschaft will ihren Chefposten politisch aufwerten, aber die Besetzung verzögert sich. Merkel wirbt für Finanzminister Schäuble, doch auch Paris beansprucht den Job.
Euro-Kungler Juncker: Steiler Aufstieg für den Sohn eines Hüttenwerkspolizisten. Ihm ist jetzt ein Coup gelungen.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
48 Stunden lang geht nichts mehr in Griechenland: Zehntausende Demonstranten streiken gegen das jüngste, milliardenschwere Sparpaket der Regierung, das vor allem Rentner und Arbeitnehmer treffen soll. Sollte die Regierungskoalition das Paket aber nicht beschließen, könnte Griechenland schon Mitte November zahlungsunfähig sein.
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Live
Von der Öffnung der ersten Wahllokale über Obamas bewegende Rede in Chicago bis hin zu Glückwünschen aus aller Welt: SZ.de hat die Präsidentschaftswahl in den USA 26 Stunden live begleitet. Die lange Wahlnacht zum Nachlesen im Newsblog.
Von Matthias Kolb (Chicago), Moritz Koch (Boston), Peter Richter (New York), Thorsten Denkler und Jannis Brühl (Berlin)mehr...
Die Welt freut sich über Barack Obamas Wiederwahl. Als Anlage zum Glückwunschschreiben senden die Vertreter aller Länder aber auch Forderungen mit.
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Live
Deutschland hat auf dem Gipfel in Brüssel Zugeständnisse gemacht. Doch Kanzlerin Merkel betont: Es bliebe beim Prinzip keine Leistung ohne Gegenleistung, der Bundestag behalte sein Veto-Recht. SPD-Haushaltsexperten hatten Zweifel, ob der ESM-Vertrag die Zugeständnisse abdecke. Doch der Haushaltsausschuss sagt: Die Abstimmung über den neuen Rettungsschirm kommt heute Abend.
Die ESM-Abstimmung im SZ-Liveblogmehr...
Verhandlungserfolg für Rajoy und Monti: Spanische Banken können in Zukunft direkte Finanzspritzen aus den Euro-Rettungsfonds erhalten - allerdings erst, wenn eine effiziente europäische Bankenaufsicht aufgebaut ist. Außerdem soll Italien finanzielle Hilfe auch ohne ein zusätzliches Anpassungsprogramm gewährt werden, falls das Land in Not kommt.
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EZB-Chef Draghi ist für die USA die erste Adresse in der Euro-Krise. Das geht aus einer Analyse des Terminkalenders von US-Finanzminister Geithner hervor. Doch das ist nicht die einzige überraschende Erkenntnis aus der ungewöhnlichen Studie.
Von Cerstin Gammelin, Brüsselmehr...
Wie können EU und Euro gerettet werden? Diese Frage wollen die Staats- und Regierungschefs in Brüssel beantworten - dabei sind die Gegensätze schroff. Kanzlerin Merkel räumt eine "ernste Situation" ein, Italiens Premier Monti spricht gar davon, dass seine Landsleute Europa "zur Hölle fahren lassen". Eine Umfrage belegt, wie skeptisch die Deutschen die EU sehen.
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Großbritannien drohte bereits mit einem Veto, nun stellt sich auch Frankreich quer: Ministerpräsident Ayrault weist den EU-Haushaltsplan von Ratspräsident Herman Van Rompuy als unannehmbar zurück. Ihn erzürnen vor allem Kürzungen in einem für Frankreich wichtigen Bereich.
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