Das Leben mit Kindern macht Spaß, fast immer. Doch es gibt Momente, die Eltern an den Rand der Verzweiflung treiben - egal wie alt das Kind ist, seien es Babys, Klein- oder Kindergartenkinder, Schüler oder Jugendliche. In ihrer wöchentlichen Kolumne auf Süddeutsche.de schreibt Katja Schnitzler jeden Montag über kleinere und größere Probleme bei der Erziehung. Dazu gibt ein Experte jeweils Tipps, wie der Alltag mit Kindern einfacher wird. Und wieder viel entspannter.
Kinder kosten Geld, Zeit und Nerven. Trotzdem ist der Alltag mit ihnen einfach schöner. Weshalb? 20 Gründe, warum wir auf den täglichen Wahnsinn nie mehr verzichten wollen. Die letzte Folge der Erziehungs-Kolumne.
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Leider steigen die Ansprüche an die Schüler genau dann an, wenn sie wegen der Pubertät eine eher geringe Motivation verspüren, sich so unwichtigen Dingen wie Lernen zu widmen. Auch wenn der Sohn plötzlich wieder sehr gerne zur Schule geht, hat das nicht unbedingt mit dem spannenden Geschichtsunterricht zu tun.
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Die Kombination Jugendliche, Alkohol und dumme Ideen kann direkt in die Polizeistation führen. Zur pädagogischen Abschreckung sollen Vater oder Mutter ihren ertappten Nachwuchs dann persönlich vom Revier abholen. Doch nicht alle Eltern haben Lust dazu.
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Es soll ja Kinder geben, die räumen ihr Zimmer auf. Leider gehören die eigenen nicht dazu. Dafür beherrschen sie die Kunst des Spielzeug-Bergebaus und erreichen dabei ungeahnte Höhen. Bis sich die Eltern an den Gipfelsturm machen.
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Früher oder später tritt der Tod in das Leben einer jeden Familie und wirft bei den Kindern eine Menge Fragen auf: Wie kommt die Seele in den Himmel? Gibt es einen oder mehrere Himmel für Menschen und Tiere? Und sieht die Oma ihre Enkel, wenn Wolken die Sicht verdecken? Da fehlen Eltern oft die Worte.
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Unmöglich, wie sich andere Kinder aufführen. Da können Mütter und Väter nicht widerstehen, mit den fremden Bälgern ein ernstes Wort zu reden. Oder zwei.
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Wenn Kinder von Kleinigkeiten enttäuscht werden, heulen sie vor Wut schon mal los, werfen sich auf den Boden oder springen herum wie kleine Teufel. Eltern müssen dann an sich halten, um nicht zu schimpfen - oder zu lachen.
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Wer sein Kind musikalisch fördern will und sich den Unterricht leisten kann, lässt es ein Instrument erlernen. Doch was, wenn sich der Nachwuchs auch nach der besten musikalischen Früherziehung nicht für das wohlklingendste entscheidet - sondern für die Blockflöte?
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Eltern lieben ihre Kinder, auch die erwachsenen. Doch das heißt noch lange nicht, dass sie auf ewig im selben Haus mit ihnen wohnen wollen. Oder dass sie das auch nur ansatzweise nervlich durchstehen würden.
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Alleinerziehende sind stolz darauf, wie sie Kind, Job und Haushalt unter einen Hut bekommen. Außer an Tagen, an denen Sitzungen länger als bis 16 Uhr gehen, Stau ist und die Tochter tanzen gehen will.
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Um die beste Schule für ihr Kind zu finden, vergleichen Eltern pädagogische Konzepte, Fremdsprachen-Angebote und das Mittagsmenü der weiterführenden Schulen. Ihr Kind hat bei der Auswahl allerdings ganz andere Prioritäten.
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In Krabbelgruppen treffen Einzelkinder zum ersten Mal regelmäßig auf Gleichaltrige. Das hat nicht nur schöne Seiten und kann einem Kulturschock gleichkommen.
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Am Anfang einer Patchwork-Familie steht das Kennenlernen. Während die frisch verliebten Elternteile das Gefühl haben, füreinander bestimmt zu sein, treffen Töchter und Söhne auf Fremde mit deren Kindern - zum Bedauern der Erwachsenen völlig voreingenommen.
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Trennen ist schwer. Besonders für Eltern. Und mit am schwersten ist es, für diese Entscheidung auch noch die richtigen Worte zu finden: Wie sagen wir es nur dem Kind?
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Wenn aus Paaren Eltern werden, sehen sie die Welt mit anderen Augen: Plötzlich lauern überall Fallen, in die ihr Kind tappen kann. Tischkanten werden zur Gefahr, Teppiche zum Hindernis und Rutschen zum Risiko. Wer kann da ruhig bleiben?
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Der Rock war vor einem halben Jahr noch ein Gürtel, der Ausschnitt endet kurz vor dem Bauchnabel und die Eltern erkennen die brave Tochter nicht wieder. Beim Streit über die Kleiderwahl von pubertierenden Mädchen fallen dann Sätze, die Mütter und Väter eigentlich niemals sagen wollten.
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Normalerweise kommen die wenigsten Frauen auf die Idee, an öffentlichen Orten ihre Brüste zu enthüllen. Es sei denn, sie ernähren ihr Baby auf die von der Natur vorgesehene Weise und stillen. Leider hat die Umwelt manchmal ein Problem mit dieser Natürlichkeit.
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Wenn in Bayern der Kampf um das Übertrittszeugnis für die weiterführenden Schulen ansteht, ist die Kindheit vorbei. Schließlich sollen die Schüler an den Schlüssel für das Himmelreich kommen: den Notenschnitt 2,33 fürs Gymnasium.
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Manche Kinder lassen sich von anderen fast alles gefallen und wegnehmen. Die Aufforderung der Eltern, sich doch zu verteidigen, hilft ihnen auch nicht weiter. Bis diese Kinder nicht mehr zusehen wollen, wie sich dreiste Räuber mit ihrem Lieblingsspielzeug aus dem Staub machen.
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Es ist doch wirklich kein Problem, sich morgens und abends die Zähne zu putzen, denken Eltern. Doch, das ist es, denken die Totalverweigerer unter den Kindern. Und halten zweimal am Tag die Klappe.
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Irgendwann sind die Kinder zu alt um Silvester zu verschlafen und wollen mitfeiern. Also planen die Eltern eine Party für ihre Freunde und für die Kinder. Allerdings sind nicht alle Erwachsenen für diese Mischung geeignet.
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Wer darf Weihnachten mit den Enkeln verbringen und welche Großeltern müssen bis zu den Feiertagen warten? Viele Eltern kennen das Problem. Warum also nicht mit allen Omas und Opas gemeinsam feiern? Das ist nicht immer eine gute Idee.
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Fragen Sie ein Kind nicht, weshalb wir Weihnachten feiern. Es antwortet sowieso: wegen der Geschenke. Sein Wunschzettel ist lang, die Wünsche sind teuer. Und dann mischen sich auch noch die Großeltern ein.
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Kinder müssen nicht bis Heiligabend auf Geschenke warten, vorher kommt der Nikolaus. Wenn er nur nicht dieses goldene Buch dabeihätte, in dem alle kleinen und großen Unartigkeiten der Kinder stehen. Da hat sogar die Mutter ein schlechtes Gewissen.
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