WandernSieben Hütten in den bayerischen Bergen, die Sie kennen sollten

Idyllisch, urig, spektakulär: Manche Unterkünfte sind mehr als reine Schlafstätten - und in einigen Fällen relativ leicht zu erreichen.

Von Isabel Meixner, Silke Lode und Heiner Effern

Tegernseer Hütte

Fast jedes Mal, wenn gezeigt werden soll, wie schön man doch in den Münchner Hausbergen wandern kann, wird ein Foto der Tegernseer Hütte gezeigt. Eigentlich aber auch kein Wunder, so eindrucksvoll, wie sie zwischen Ross- und Buchstein thront. Und so anspruchsvoll es aussieht, dorthin zu gelangen, so vergleichsweise einfach ist es in der Realität. Der "Altweibersteig" bringt Wanderer ohne gefährliche Passagen ans Ziel. Wer dagegen etwas Herausforderung beim Aufstieg möchte, nimmt den einfachen Klettersteig, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Je nachdem, wie anstrengend die Tour sein soll, startet man vom Parkplatz Bayerwald südlich von Ross- und Buchstein (1,5 Stunden), Klamm/Winterstube (2,5 Stunden), Kreuth (3-3,5 Stunden), Lenggries (3,5-4 Stunden) oder Bad Wiessee (4-4,5 Stunden) aus. Oben wartet eine kleine Terrasse mit wenig Sitzplätzen in der Sonne, dafür aber mit Panorama-Blick in die Blauberge im Süden. Und ein Hammer, mit dem man auf brachiale Weise sein Smartphone ausmachen kann.

Bild: Antes&Antes 25. August 2015, 08:342015-08-25 08:34:42 © SZ vom 25.08.2015/vewo