bedeckt München 23°

Bevölkerungswachstum:Ganz schön voll hier

Übervölkerung

Immer mehr Menschen, immer weniger Ressourcen? SZ-Grafik

Bis zum Jahr 2100 soll die Weltbevölkerung von 7,5 Milliarden Menschen auf elf Milliarden ansteigen. Mythen, Fakten und die Antwort auf die Frage, ob die Erde das aushält.

Was Superlative betrifft, ist Niger ein Geheimtipp. Wirtschaftlich ist der westafrikanische Wüstenstaat völlig unbedeutend, auch politisch passiert nicht viel, außer dass immer mehr Westafrikaner das Land auf ihrem Weg nach Europa passieren. Doch es gibt ein Ranking, da besetzt der unscheinbare Staat den Spitzenplatz: Nirgendwo auf der Welt werden pro Frau mehr Kinder geboren, nämlich durchschnittlich mehr als sieben. Prognosen für die nächsten 100 Jahre katapultieren Niger mit seinen derzeit knapp 20 Millionen Einwohnern, in die Top 10 der bevölkerungsreichsten Länder weltweit - und das unter der Annahme, dass die Fertilitätsrate des Landes über die Jahrzehnte abnimmt.

SZPlus
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Diplomatie
Die Dänen gegen Donald Trump
Teaser image
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Teaser image
Beziehung und Partnerschaft
Verlieben in Zeiten des Tinder-Wahnsinns
Teaser image
Makroökonomik
"Europa fehlt der Funke"
Teaser image
Schule und Erziehung
Ich war Waldorfschülerin