Öl und Gas:Wie beendet man die Abhängigkeit von Russland?

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Öl und Gas: Erdgaszuleitungen vor dem Heizkraftwerk 3 in Stuttgart-Gaisburg.

Erdgaszuleitungen vor dem Heizkraftwerk 3 in Stuttgart-Gaisburg.

(Foto: Marijan Murat/dpa)

Auch Italien, Spanien und Großbritannien brauchen Öl und Gas - und wollen keine Geschäfte mehr mit Putin machen. Wie sie versuchen, unabhängiger zu werden, und was Deutschland davon lernen kann.

Von Karin Janker, Josef Kelnberger, Oliver Meiler, Alexander Mühlauer und Vivien Timmler

Deutschland ist abhängig. Die Bundesrepublik bezieht einen Großteil ihrer beiden wichtigsten Energieträger, Gas und Erdöl, aus Russland. Ohne die Rohstoffe drohen Fabriken stillzustehen, Wohnungen auszukühlen und Autos liegenzubleiben. Das kann niemand wollen - genauso wenig wie den Umstand, mit Rohstoffeinkäufen Geld in Putins Kriegskasse zu spülen. Also reist Wirtschaftsminister Habeck um die Welt, um neue Energiepartner zu finden, parallel wird mal mehr mal weniger ernsthaft eine Debatte um eine Verlängerung von Kohlekraftwerken und AKWs geführt. Aber, so heißt es aus Berlin, mehr Unabhängigkeit gelinge eben nicht von heute auf morgen. Doch es scheint, als würden sich andere Länder leichter tun. Ein Überblick.

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