Traumjobs - so sind sie wirklich:Einfach mal rollen lassen

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Traumjobs - so sind sie wirklich: Alex Klebingat an seinem Arbeitsplatz, im Führerstand des Regionalzugs.

Alex Klebingat an seinem Arbeitsplatz, im Führerstand des Regionalzugs.

(Foto: Stephan Rumpf)

Um die Verkehrswende zu schaffen, sind mehr Lokführerinnen und Lokführer nötig. Doch die sind gar nicht so leicht zu finden. Zwei Menschen berichten von ihrer Tätigkeit an der Spitze eines Zuges.

Von Marco Völklein, München

Traumjobs

Die SZ-Serie "Traumjobs - so sind sie wirklich" erklärt, wie Berufe wie Feuerwehrmann, Meeresbiologin oder Schauspieler wirklich sind. Was kann man verdienen? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie erfüllend ist das? Alle Folgen finden Sie auf dieser Überblicksseite.

Pünktlich um 14.20 Uhr schließt Alexander Klebingat die Türen des Regionalzugs RE 72 in Richtung Memmingen. Ein kurzer Blick noch in den großen Spiegel, mit dem er den Bahnsteig beobachten kann. Dann legt er den linken Hebel auf seinem Steuerpult sanft nach vorne. 4000 PS schieben den Triebzug vom Typ Stadler Flirt langsam aus dem Münchner Hauptbahnhof; Klebingat konzentriert sich auf die Strecke, behält die Signale im Blick, kontrolliert die Anzeigen auf den vier Bildschirmen vor sich. Ein kurzer Halt noch im Stadtteil Pasing, dann geht es raus aus der Stadt, Klebingat kann es "rollen lassen", wie er sagt.

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