Zinsen:Die EZB darf jetzt keinen Fehler machen

Zinsen: Drei - ein Zeichen fürs neue Jahr? EZB-Chefin Christine Lagarde bei einem Auftritt Mitte Dezember in Frankfurt.

Drei - ein Zeichen fürs neue Jahr? EZB-Chefin Christine Lagarde bei einem Auftritt Mitte Dezember in Frankfurt.

(Foto: Florian Wiegan/Imago/Eibner)

Die Notenbanker um Christine Lagarde müssen sich im neuen Jahr entscheiden, ob sie den Leitzins senken. Klar ist schon jetzt: Der Kampf gegen die Inflation bleibt heikel.

Kommentar von Markus Zydra

Die Menschen spüren die hohen Zinsen. Ein Kredit für ein neues Auto oder einen Kühlschrank ist deutlich teurer geworden. Mancher Immobilienbesitzer, der umschulden muss, kommt an seine Grenzen. Firmenbesitzer überlegen sich jede Investition zweimal. Und auch die Regierungen der Euro-Zone müssen mehr bezahlen, wenn sie Kredit aufnehmen. Die Wirkung hoher Leitzinsen braucht Zeit, aber sie kommt. Oder wie es der amerikanische Schriftsteller Josh Billings einmal formulierte: "Der Zins kennt keine Pause. Er arbeitet auch nachts und am Sonntag. Sogar an Regentagen."

Zur SZ-Startseite

SZ PlusArbeit und Leben
:Nehmt euch Zeit

Durch neue Technik wird die Menschheit seit Jahrzehnten immer produktiver. Doch davon profitiert nur die Wirtschaft, die Menschen sind abgehetzt. Schluss damit.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: