Mieterstrom:Warum auf Mietshäusern kaum Solaranlagen stehen

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Mieterstrom: Wohnhäuser mit Photovoltaikanlagen in Erlangen.

Wohnhäuser mit Photovoltaikanlagen in Erlangen.

(Foto: Harry Koerber/imago images)

Hunderttausende Mietshäuser in Deutschland könnten ihren eigenen Solarstrom produzieren - wäre da nicht das Steuerrecht. Und auch die Immobilienfirmen tragen dazu bei, dass wenig vorangeht.

Von Claus Hulverscheidt, Berlin, und Stephan Radomsky

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung ist für gewöhnlich kein Werk, das Menschen in allzu große Wallung versetzt. Markus Weidling jedoch war begeistert, als er vergangene Woche vom neuen Energiewende-Gutachten der Gütersloher Denkfabrik erfuhr. Darin nämlich zeigen Experten des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft auf, dass das deutsche Steuerrecht den allseits propagierten Ausstieg des Landes aus der Nutzung fossiler Energieträger oft genug nicht etwa befördert, sondern im Gegenteil sogar behindert. Statt die Energiewende energisch voranzutreiben, so die Autoren, setzten die geltenden Steuergesetze "vielfach Fehlanreize und hemmen Innovationen im Bereich nachhaltiger Technologien".

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