:Neue Manipulationen bei Stromleitungen in Sachsen und NRW entdeckt
Spezialkräfte des Landeskriminalamtes Sachsen entschärfen Sprengvorrichtungen, auch in NRW gibt es neue Funde. Unterdessen wird intensiv nach einem Mann gefahndet, der Sabotageaktionen gegen das Stromnetz verübt haben soll.
Solarenergie
:Strom vom Balkon
Ein Röhrmooser Physiker verleiht privat Solaranlagen an Mitbürger. In einem Vortrag erklärt er, wie Balkonkraftwerke funktionieren.
Brand in Berlin-Mitte
:Umspannwerk durch Brand beschädigt
Die Ursache soll ein technischer Defekt gewesen sein. Dieser soll einen Kurzschluss ausgelöst haben, der zu einer Explosion führte. Die Ermittlungen laufen noch.
Sicherheit von Energieeinrichtungen
:Wie sich München auf mögliche Anschläge vorbereitet
Nicht erst seit dem mutmaßlichen Anschlag auf zwei Rüstungsunternehmen im Osten der Stadt gehen die Behörden von einer hohen Gefährdungslage aus. Insbesondere die Stadtwerke haben ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft.
Nordrhein-Westfalen
:Sabotage an Umspannwerken: Polizei liegt Bekennerschreiben vor
Nach dem Verfasser des Schreibens wird nun intensiv gefahndet. Er nennt darin weitere mögliche Tatorte, die die Polizei jetzt auf „verdächtige Abschussvorrichtungen“ prüft. Zuerst wurde in Dormagen ein verdächtiger Gegenstand gefunden.
Kritische Infrastruktur
:Nach Angriffen auf Stromnetz: Suche nach Tätern und Motiv
Bei den Attacken auf Umspannwerke in Brandenburg und im Rheinland sehen die Ermittler auffällige Parallelen. Jetzt ist ein erstes Bekennerschreiben aufgetaucht.
SZ-Serie: Wasser bewegt
:Der Strom, der aus der Strömung kommt
Die Kleinkraftwerke der Firma Energyminer nutzen die Fließgeschwindigkeit in Flüssen und kommen ohne Staustufe aus. Das Start-up aus Gröbenzell steht an der Schwelle zur Serienproduktion.
Nordrhein-Westfalen und Brandenburg
:Zwei Anschläge auf das Stromnetz an einem Tag
Ein mutmaßlicher Anschlag auf ein Umspannwerk legt Braunkohlekraftwerke in der Nähe von Köln lahm. Der NRW-Innenminister spricht von einem Angriff auf Deutschland.
MeinungAnschläge
:Auch das deutsche Stromnetz muss kriegstauglich werden
Die Sabotageakte an mehreren Umspannwerken zeigen, wie verwundbar die Energieversorgung ist. Jetzt braucht es mehr als höhere Zäune und Videoüberwachung.
SZ am Abend
:Nachrichten vom 1. September 2026
Was heute wichtig war.
Brandenburg
:Selbstgebastelte Flugkörper an Umspannwerk gefunden
An einem Stromkraftwerk nahe der polnischen Grenze werden Sprengvorrichtungen entdeckt. Der Betreiber spricht von einem versuchten Anschlag, die Stromversorgung sei aber nicht gefährdet.
MeinungEnergiewende
:Deutschlands Abhängigkeit von der Kohle ist ein Desaster
Nordrhein-Westfalen will die klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke abschalten, doch der Plan ist in Gefahr. Das liegt auch am Atomausstieg.
Die Regierung will die Regeln für Dachsolar-Anlagen ändern. Die Einspeisevergütung ist dann bald Geschichte. Was ist genau geplant? Und lohnt sich die Investition in Photovoltaik noch?
Energiekrise
:Strommangel zwingt Ungarn zu großen Einschränkungen
Ungarn musste infolge der Trockenheit sein einziges AKW drosseln und erlebt eine beispiellose Energiekrise. Das hat Auswirkungen bis in den kleinsten Haushalt.
Wirtschaftspolitik
:Reiche: Strompreise sollen erst in den 2030er-Jahren sinken
Vor allem die Industrie klagt über im internationalen Vergleich hohe Strompreise. Ministerin Reiche hat Reformen eingeleitet. Bis die wirken, soll es aber noch dauern.
Energie
:Ungarn schaltet Atomkraftwerk wegen Wassermangels ab
Die Donau führt viel weniger Wasser als normalerweise, deshalb müssen die Reaktoren vom Netz. Ungarn steht damit vor massiven Problemen – und ist nicht allein.
Nach Defekt in Trafostation
:In Lochhausen fällt der Strom aus
Nach einem Brand in einer Trafostation ist ein Großteil des Viertels ohne Stromversorgung.
Erstmals muss ein Gaskraftwerk abgeschaltet werden, insgesamt elf AKW haben ihren Betrieb gedrosselt. Die Menschen flüchten vor den extremen Temperaturen in Kirchen und Hotels.
Stromnetz
:Im Norden billig, im Süden teuer: Was Strompreiszonen bringen
Wenn sich in Norddeutschland die Windräder drehen, ist Strom auch in Bayern günstig. Brandenburgs Ministerpräsident findet das unsinnig und fordert mehrere Preiszonen. Kann das funktionieren?
Dietmar Woidke im Interview
:Ein Vorschlag aus Brandenburg, der Markus Söder nicht gefallen wird
Hohe Strompreise, hohe AfD-Umfragewerte, hohe Rentenquote: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke kennt die Probleme, die das Land beschäftigen, aus nächster Nähe. Wie er sie lösen will.
Erneuerbare Energien
:„Erzeugung, Netze und Flexibilität wachsen nicht im gleichen Tempo“
Mehr Solarstrom, häufigere Abregelungen: Ein Energieexperte erläutert im Interview, wo die Energiewende derzeit stockt und was geschehen muss, damit 40 Gigawatt Photovoltaik in Bayern funktionieren.
Erneuerbare Energien
:Der Solarboom stellt die Netze vor Herausforderungen
Im Sommer schießt die Produktion von Sonnenstrom in die Höhe. Zeitweise gibt es mehr Strom, als gebraucht wird. Tennet und Bayernwerk bauen deshalb Leitungen, Umspannwerke und neue Speicherlösungen aus.
Garching
:Brandanschlag auf Strommasten – Provisorium bleibt ein Jahr
Die Schäden durch den Anschlag an Pfingsten sind so massiv, dass sie nicht schnell repariert werden können, darum bleibt es bis auf Weiteres beim Notfall-Provisorium.
Energie
:Wieso sich RWE ein Stromnetz kauft
Der Kraftwerkskonzern investiert 3,6 Milliarden Euro und hält künftig die Mehrheit an Amprion, Deutschlands zweitgrößtem Betreiber von Übertragungsnetzen. Für RWE-Chef Krebber ist das eine Kehrtwende.
Energie
:Wer kauft Deutschlands größten Gaskonzern?
Die Bundesregierung rettete Uniper vor der Pleite und will die Firma nun wieder privatisieren. Es gibt einige Interessenten. Die Gewerkschaft fordert stattdessen einen Börsengang.
MeinungKünstliche Intelligenz
:Europa braucht dringend mehr KI-Rechenzentren
Dass der Bau hierzulande an fehlenden Stromleitungen scheitert, ist ein Armutszeugnis. Bei der wichtigsten neuen Technologie darf Europa nicht auch noch von den USA oder China abhängig werden.
Digitalisierung
:Rechenzentren und das Problem mit den Stromleitungen
Deutschland will bei Rechenzentren seinen gewaltigen Rückstand aufholen. Es fehlt allerdings an Strom, wo er gebraucht wird. Die Betreiber der örtlichen Stromnetze können oft nicht liefern.
Stromnetze
:Zu viel verdient?
„Keine andere Branche, in der die Marktführer auch nur annähernd so profitabel sind“: Ohne die Verteilnetze läuft nichts im Land, kein Mensch bekommt Strom, keine Batterie lädt. Eine Analyse kommt nun auf kaum fassbare Renditen.
Chatbots
:Wie viel Strom frisst die KI?
Ein UN-Bericht warnt vor dem ausufernden Ressourcenverbrauch von Sprachmodellen. Die Zahlen zum Strom-, Wasser- und Flächenverbrauch sind schier unfassbar. Eine Annäherung in Vergleichen.
Redispatch-Vorbehalt
:Warum Reiches Pläne die Energiewende teurer machen könnten
Mit der Ausweisung von Netzengpass-Gebieten will die Wirtschaftsministerin die Kosten der Energiewende drücken. Erreichen könnte sie das Gegenteil. Was Experten stattdessen empfehlen.
Stromnetz
:Hier übernehmen erneuerbare Energien das Steuer
Solar- und Windanlagen sollen künftig auch die Stromnetze stabilisieren und nach Blackouts wieder anfahren. In Föhren klappt das bereits. Ein Gamechanger für die Energiewende?
MeinungNetzentgelt
:Es ist richtig, dass Solardach-Besitzer fürs Netz mitbezahlen
Künftig sollen Hauseigentümer mit Solaranlage ein höheres Netzentgelt zahlen. Das ist nur gerecht, schließlich verlassen auch sie sich auf ein System, das für alle da sein muss.
„Energy Sharing“
:Strom mit Nachbarn teilen: So klappt’s
Von Juni an können Nachbarn mehrerer Häuser Solarstrom miteinander teilen. Wie das funktioniert, welche Hindernisse es gibt und wer profitiert.
Welthandel
:Wie China grüne Produktion in Deutschland bedroht
In Gelsenkirchen fertigt ein Stahlwerk besondere Bleche, die wichtig sind für die Energiewende. Die Nachfrage wächst, und in Europa gibt es kaum Konkurrenz. Trotzdem ist der Standort in Gefahr – weil chinesische Rivalen den Markt aufrollen.
MeinungBundesregierung
:Ist Reiche Todesengel oder Retterin der Energiewende?
Die Wirtschaftsministerin wird als Gegnerin der Energiewende angegriffen. Tatsächlich versucht sie, ein zentrales Problem zu lösen: Der Ausbau von Wind- und Solarparks muss billiger und effizienter werden, sonst verliert er an Rückhalt.
Energiewende
:Die Rückkehr der Strommasten
Einst galten große Überlandleitungen als „Monstertrassen“, der Bund gab deshalb Erdkabeln den Vorzug. Jetzt soll das Kabinett die Entscheidung rückgängig machen – und sofort regt sich Widerstand.
MeinungEnergiepolitik
:Katherina Reiche macht es richtig
Die Wirtschaftsministerin hat umstrittene Gesetzentwürfe vorgelegt. Kritiker werfen ihr vor, damit die Energiewende abzuwürgen. Doch das ist unfair.
Energiepolitik
:Lasst die Spiele beginnen
Nach monatelangem Raunen beginnt die öffentliche Debatte über die Energiegesetze von Ministerin Katherina Reiche. Vor allem eines davon löst Entsetzen unter Ökostrom-Betreibern aus.
Ausbau der erneuerbaren Energien
:Wegen Reiche-Plänen: Bayern bangt um seine Wind- und Solarvorhaben
Die Wirtschaftsministerin will Betreiber von Wind- und Photovoltaik-Anlagen an den Kosten für die Netzregulierung beteiligen. Das könnte das Aus für bestehende Ausbaupläne bedeuten.
Tagebau
:Von der Wüstenlandschaft zum Seenland
Bald ist Schluss mit der Braunkohle im Rheinischen Revier. Die Tagebaue werden zu Seen mit Yachthäfen umgebaut. Doch bis die gefüllt sind, dauert es noch Jahrzehnte.
Energie
:Wieso RWE wieder in den USA investiert
Deutschlands größter Stromerzeuger will mehr in den USA investieren und dort auch Gaskraftwerke bauen – trotz Trumps Kapriolen. Im vergangenen Jahr sank aber der Gewinn des Dax-Mitglieds.
Atomenergie
:„Es ist höchst unwahrscheinlich, dass innerhalb von fünf Jahren ein Reaktor steht“
Die EU-Kommission will bis Anfang der 2030er-Jahre Mini-AKWs in Europa einsetzen. Doch Experten sagen: Die Technologie ist teuer, unerprobt und teilweise unausgereift. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Überlastung und Abregelung
:Bayern kann große Mengen Ökostrom nicht in Netze einspeisen
Der Freistaat ist „Sonnenland Nummer eins“, prahlt Ministerpräsident Markus Söder. Was er nicht sagt: Ein wachsender Teil der Solarenergie kommt im Stromnetz gar nicht an. Die Verbraucher zahlen trotzdem.
Stromproduktion
:Fast 60 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen
Windkraft, Sonne und Biogas sind seit Jahren die wichtigsten Quellen der inländischen Stromproduktion. Für Photovoltaik war 2025 ein besonders gutes Jahr. Aber auch Erdgas wird öfter verstromt.
MeinungKritische Infrastruktur
:Der Bund steigt beim Stromnetzbetreiber Tennet ein – und das ist gut so
Die Bundesregierung könnte die Milliarden in Zeiten klammer Kassen auch anders ausgeben. Doch das Geld vom Staat ist wichtig für die Energiewende.
Netzausbau
:Na, auch noch einen Uralt-Stromzähler im Keller?
Mit modernen Messgeräten könnten Netz und Verbraucher deutlich entlastet werden – sogar Zeiten mit Gratisstrom wären denkbar. Wie der stockende Umstieg die Energiewende bremst.
Schneemassen in Bayern
:Schneelast, Stromausfall, Unfälle: Die Folgen des Winterwetters
Der Nürnberger Energieversorger meldet Stromausfälle, Friedhöfe werden geschlossen. Eine Frau wird von einem Ast erschlagen. Die Gemeinden warnen deshalb vor dem Aufenthalt im Wald und in Parks. Ein Überblick.
MeinungStandortpolitik
:Mehr Tempo beim Umbau der Stahlindustrie, bitte
Die Krise der Branche ist ein wichtiges Thema bei Thyssenkrupps Hauptversammlung in dieser Woche. Die Politik hat die Dimension des Problems erkannt und will helfen – aber es geht zu langsam voran.
Strukturwandel
:Was nach der Kohle kommt: KI
Im Rheinischen Revier ist bald Schluss mit der klimaschädlichen Braunkohle. Stattdessen will sich die Gegend als Digitalregion neu erfinden. Das hängt auch mit einem anderen Schatz im Boden zusammen. Eine Rundreise.
Stromnetzausbau
:Naturschützer stehen unter Strom
Das Planfeststellungsverfahren für den Ersatzneubau der Höchstspannungsleitung im Münchner Norden ist angelaufen. Naturschützer fürchten um Gelbbauchunke und Kiebitz und hoffen auf Nachbesserungen.