Energie - Dresden:Sachsen fordert bessere Hilfe von Bund für Strukturwandel

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Dresden (dpa/sn) - Angesichts des vorgezogenen Braunkohleausstiegs in Nordrhein-Westfalen fordert Sachsen eine bessere Unterstützung des Bundes für den Strukturwandel. Im gleichen Zuge wie der Bund die Beschleunigung des Kohleausstiegs beabsichtige, müssten auch die Transformationsprozesse in den Kohleregionen beschleunigt, begleitet und vereinfacht werden, erklärte Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt am Dienstag. Es gehe vor allem um eine flexiblere und praxistauglichere Ausgestaltung der Förderperioden. Kohleausstieg und Strukturentwicklung seien zwei Seiten einer Medaille.

Der Braunkohleausstieg im Rheinischen Revier soll auf 2030 vorgezogen werden und damit acht Jahre schneller als geplant kommen. Zugleich sollen angesichts der Energiekrise zwei Kraftwerksblöcke bis ins Frühjahr 2024 weiterlaufen. In Sachsen wird Braunkohle im Lausitzer Revier und im Mitteldeutschen Revier, das auch zu Sachsen-Anhalt gehört, abgebaut.

© dpa-infocom, dpa:221004-99-06572/2

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