Bioland und LidlZwei Universen begegnen sich

Lesezeit: 8 Min.

Rainer Hundmeyer ist keiner, der seinen Kühen Namen gibt, er kennt sie auch so. Er nimmt sich lieber Zeit für sie, sagt er, anders könne man kein Biobauer sein.
Rainer Hundmeyer ist keiner, der seinen Kühen Namen gibt, er kennt sie auch so. Er nimmt sich lieber Zeit für sie, sagt er, anders könne man kein Biobauer sein.
Alessandra Schellnegger

Der Inbegriff des Schnäppchen-Shoppings kooperiert mit dem Pionier der Ökobewegung: Lidl und Bioland. Wem nützt das? Eine Recherche in der Konzernzentrale und im Stall eines Ökobauern, der sich fragt: Will ich das überhaupt?

Von Rudolf Neumaier

SZ bei Google bevorzugen

Gleich gegenüber dem Kühlregal lag in oberbayerischen Lidl-Märkten "Mein großes Buch vom Bauernhof" aus. Das Buch ist für Kinder ab vier Jahren, wiegt 624 Gramm, es zeigt Küken, Katzen Kaninchen, die Schweine haben Auslauf im Hof. Der Bauer zieht im Winter das Holz mit dem Pferdeschlitten aus dem Wald, im Sommer düngt er die Felder mit Mist und Jauche. Auf 120 Seiten wird kein Tropfen Glyphosat verspritzt. Das Buch ist, typisch Lidl, extrem günstig, 2,99 Euro.

Zur SZ-Startseite

Artenvielfalt
:Blumenwiesen sind Mini-Regenwälder

Die knallgelbe Forsythie mag einen schönen Osterstrauch abgeben, doch Nahrung für Insekten? Null. Ein Botaniker und ein Stadtgärtner erklären, welche Blumen und Sträucher gegen Artensterben helfen.

SZ PlusVon Ingrid Hügenell

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: