Ostermärsche

SZ PlusFriedensbewegung
:Der Krieg und das Unbehagen

Frieden wollen alle. Einige treibt dieser Wunsch auf die Straße, aber eine kraftvolle Bewegung erwächst daraus nicht. Wer nach den Ursachen sucht, stößt auf irritierende Gedankengebäude und viele alte Männer.

Von Detlef Esslinger

Ostermärsche
:Ruf nach Frieden

Die Organisatoren der Ostermärsche verzeichnen mehr Zulauf als im Vorjahr. Von CDU und FDP kommt Kritik an den mehr als 120 Aktionen in ganz Deutschland.

Ostermärsche in München
:Friedensbewegung rückt nach rechts

In der Münchner Innenstadt protestieren alte Pazifisten Seite an Seite mit "Querdenkern" gegen Waffenlieferungen an die Ukraine. Auch ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter ist dabei. Doch es kommen deutlich weniger Teilnehmer als erwartet.

Von Joachim Mölter

SZ PlusMeinungOstermärsche
:Quatsch, der wertvoll ist

Es hilft, wenn viele gegen Waffenlieferungen auf die Straße gehen. Auch wenn manche Wortmeldungen bescheiden sind.

Kommentar von Detlef Esslinger

SZ PlusFriedensbewegung
:Den Krieg in der Ukraine beenden - aber wie?

Bei den Ostermärschen in mehr als hundert deutschen Städten steht auch dieses Jahr die russische Invasion im Mittelpunkt, die die Friedensbewegung weiter vor viele Fragen stellt. Auch die Vereinigung "Ärzte gegen den Atomkrieg" tut sich schwer mit einer Antwort.

Von Rainer Stadler

Leserdiskussion
:Ist Pazifismus in Zeiten von IS, Syrienkrieg und Völkermorden sinnvoll?

Der Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft, Thomas Carl Schwoerer glaubt, dass Völkermord und Kriege durch gewaltfreie Mittel verhindert werden können und plädiert für Verhandlungen mit dem IS und anderen Terrorgruppen. Viel zu schnell würden militärischen Maßnahmen zur Konfliktlösung ergriffen.

Ostermärsche 2018
:"Wer Frieden will, muss mit seinen Feinden verhandeln"

Der Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft, Thomas Carl Schwoerer, im Gespräch über die Ostermärsche, warum Gewalt die Ultima irratio ist - und man selbst mit dem IS sprechen muss.

Interview von Lars Langenau

Demonstrationen
:Ostermarsch im Gänseschritt

Die Kriegsbedrohung war selten so groß, aber die Friedensbewegung versickert - auch deshalb, weil sie heute keinen klaren Gegner mehr hat.

Von Willi Winkler

Ostermärsche
:Wie die Friedensbewegung sich selbst schwächt

Trotz Ukraine-Krieg: Die Friedensbewegung tut sich schwer, Menschen zu mobilisieren - auch bei Ostermärschen. Im Winter begab sie sich in die Nähe dubioser Aktivisten. Darunter leidet sie bis heute.

Von Hannah Beitzer

Ihr Forum
:Ostermärsche: Muss sich die Friedensbewegung verändern?

Seit den 50er Jahren setzen sich die traditionellen Ostermärsche für Frieden und Abrüstung ein. Durch komplexe Themen und umstrittene Aktivisten verlieren sie jedoch immer mehr Unterstützer. Lässt sich diese Entwicklung aufhalten?

Diskutieren Sie mit uns.

Friedensdemos
:Ostermärsche im Zeichen der Ukraine-Krise

Die Krise in der Ukraine hat Ängste vor einem neuen militärischen Konflikt geweckt. Aktivisten rufen dazu auf, für Frieden auf die Straße zu gehen - aber an den Ostermärschen nehmen dieses Jahr nur wenige teil.

Ostermärsche
:"Kampf dem Atomtod!"

Vor 30 Jahren war es die Angst vor dem Atomkrieg. In diesem Jahr hoffen die Aktivisten der Ostermärsche auf Zulauf aus der neuen Anti-AKW-Bewegung. Wie sich die Themen der Friedensbewegung von 1960 bis heute entwickelt haben

- eine Chronik in Bildern.

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