Fußball-Weltmeisterschaft:Infantinos Trick mit Saudi-Arabien

Fußball-Weltmeisterschaft: Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman (links), Fifa-Präsident Gianni Infantino und Russlands Präsident Wladimir Putin, hier bei der WM 2018 in Moskau.

Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman (links), Fifa-Präsident Gianni Infantino und Russlands Präsident Wladimir Putin, hier bei der WM 2018 in Moskau.

(Foto: Alexei Druzhinin/Itar-Tass/Imago)

Dass die Fußball-WM 2030 auf drei Kontinenten stattfindet, hat vor allem einen Grund: Es macht den Weg frei für die WM 2034 in Saudi-Arabien. Wieso eigentlich darf ein geldgieriger Fifa-Präsident ganz allein den Volkssport Nummer eins dieses Planeten schikanieren?

Kommentar von Thomas Kistner

Gianni Infantino hat eine große Verkündigung gemacht. Am Mittwoch erklärte der Boss des Weltverbandes Fifa, dass die Fußballweltmeisterschaft 2034 in Saudi-Arabien stattfinden wird. Also im Reich des Kronprinzen Mohammed bin Salman, den Freunde salopp MbS nennen; ein Mann, den Infantino wie ein hungriger Kater umschnurrt. MbS ist jedenfalls einer, den Infantino gar nicht oft genug in Riad besuchen kann, warum auch immer.

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