Gianni Infantino

Podcast „Und nun zur WM“
:Der Größenwahn der Fifa: Wie weit kann Infantino noch gehen?

Längst ist klar, dass auch 2026 eine Skandal-WM ist. Dazu trägt die Politik der USA bei, aber ebenso der Weltverband selbst. Macht die Fifa den Fußball kaputt? Welche Folgen hat all das?

Von Claudio Catuogno, Anna Dreher und Thomas Kistner

MeinungWM-Kolumne „American Football“
:Tanz um die goldene F I F A

In Gianni Infantinos WM-Stadien sollen die Fans neuerdings riesigen goldenen Fifa-Schriftzügen huldigen. Was wohl der Fußballgott dazu sagt?

Glosse von Claudio Catuogno

MeinungFußball-WM
:Ein paar leere Plätze – und schon wird die Fifa nervös

Hat sich die Fifa bei den Ticketpreisen verspekuliert – und die ersten WM-Stadien sind nicht voll? Der Weltverband liefert verdächtig eilig eine andere Erklärung.

SZ PlusKommentar von Martin Schneider

Fifa-Präsident Gianni Infantino
:„Der Mann, der sich für Gott hält“

Gianni Infantino schwingt sich zum Alleinherrscher über den Weltfußball auf. Was könnte ihn jetzt noch stoppen? Womöglich seine Hybris – und die Justiz. Eine Beweisaufnahme zum WM-Start.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

Podcast „In aller Ruhe“
:„Für die, die das Spiel organisieren, gibt es nur eine Richtung: immer mehr“

Was macht eine erfolgreiche Mannschaft aus? Thomas Hitzlsperger über die Rolle von Daten und Taktik, die extreme Belastung einer WM und Rassismus in der Kabine.

SZ PlusPodcast von Carolin Emcke

MeinungWM-Kolumne „American Football“
:Warum spielt Ronaldo nicht für die Saudis?

Die US-Amerikaner haben viele Fragen vor dieser WM: Wer spielt warum für wen? Warum sind die Tickets so billig? Und wie kann ihre Mannschaft eigentlich nicht Weltmeister werden?

Kolumne von Jürgen Schmieder

Start der Fußball-WM
:Zeit für Abschiedstränen

Was an dieser Fußball-WM untragbar ist? Eigentlich fast alles. Zumindest beim Ausrichter USA – und bei der Fifa. Gianni Infantino behauptet trotzdem, das Turnier werde „die Welt vereinen“. Man möchte antworten: „Shut up!“

SZ PlusEssay von Boris Herrmann

MeinungFifa
:Noch unverschämter als die WM-Ticketpreise ist nur Infantinos Begründung dafür

Gianni Infantinos Logik lautet: Die Fifa musste die horrenden Preise so ansetzen – aus Liebe zum Fußball. Um Gutes zu tun. Was in dieser Business-Gedankenwelt nicht vorkommt: Fußballfans.

SZ PlusKommentar von Claudio Catuogno

Fifa-Präsident vor der WM
:Infantino ruft: Chillt und relaxt!

Iran? Einreiseprobleme? Ticketpreise? Alles halb so wild, wenn es nach Gianni Infantino geht. Der Fifa-Präsident präsentiert einen Tag vor dem Turnier seine Sicht der Dinge.

Von Javier Cáceres

Podcast: „Auf den Punkt“
:WM: America first, Fußball second?

Wie viel Donald Trump steckt in diesem Fußballturnier der Fifa in Mexiko, Kanada und den USA?

Von Boris Herrmann und Lars Langenau

MeinungFifa-Präsident
:Infantino liebt den Fußball. Aber Geld liebt er noch mehr

Die Gier des WM-Ausrichters hat ein neues Stadium erreicht. Es wird nicht nur der Weltmeister ermittelt, sondern auch die Frage verhandelt, wie lange die Völker diesem Volkssport noch treu bleiben.

SZ PlusKommentar von Philipp Selldorf

Podcast „Und nun zur WM“
:Auftakt der Fußball-WM: Kommerz, Politik – und wo bleibt der Sport?

Die Wahrnehmung der WM ist vor allem durch die Konflikte der USA geprägt. Überwiegt am Ende trotzdem die Faszination am Fußball? Ein politischer und atmosphärischer Blick auf das Turnier.

Von Anna Dreher, Boris Herrmann und Martin Schneider

Fußball-WM
:Es war einmal in Amerika

In den Siebzigern wurde Kaiser Franz in New York zum Weltmann und Karl-Heinz Granitza zum King von Chicago. Damals waren die USA noch Sehnsuchtsland und der Ball noch kein durchpolitisiertes Machtinstrument. Die WM wird zeigen, was davon übrig ist.

SZ PlusVon Holger Gertz (Text) und Ludwig Nikulski (Fotos)

Fußball-WM
:Wer von der WM profitiert - und wer nicht

Bald startet die Fußball-WM. Nicht nur die Zahl der Teams ist auf Rekordniveau, es wird auch so viel Geld verdient wie nie zuvor. Von Profiteuren, Abzockern und falschen Hoffnungen.

SZ PlusVon Uwe Ritzer

MeinungKolumne „American Football“
:Thrill, baby, thrill!

Gianni Infantino sagt, die WM werde so gigantisch wie 104 Super Bowls. Und Donald Trump hat’s ihm geglaubt. Quatsch mit Karamellsoße! Es wird alles noch viel, viel bigger!

Kolumne von Claudio Catuogno

Fußball-Weltverband
:Erst zur WM, dann zur Schweizer Justiz

Die Staatsanwaltschaft Fribourg ermittelt gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino. Es geht um die Schattenwelt der Spielerberater – und den Vorwurf einer falschen Anschuldigung. Bald soll Infantino selbst vernommen werden.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

WM 2026
:Geld oder Liebe

Kurz vor dieser auf Maximalkommerz programmierten WM kann man fragen, wie der Weltfußball so widerstandslos in die Hände von Raubrittern und Autokraten fallen konnte. Wo bleibt die Empörung? Bei Tschutti-Heftli in der Schweiz sagen sie: Hier.

SZ PlusVon Holger Gertz

MeinungFußball
:Diese WM ist eine gewaltige Dollar-Zutzl-Maschine

Von der Fifa wurde das Turnier zum Super-Size-Event aufgebläht. Wer hinreisen will, beantragt vorher besser einen Kredit, wer von zu Hause schaut, kriegt alle 22 Minuten Werbepausen geboten. Läuft stattdessen nicht irgendwo Gummistiefel-Weitwurf?

SZ PlusKolumne von Hans Well

Deutscher Alltag
:Sport mit Don Gianni

Über Journalistenpreise, Jury-Eitelkeiten und eine Weltmeisterschaft, die mit Sport ungefähr so viel zu tun hat wie McDonald’s mit gesunder Ernährung.

SZ PlusVon Kurt Kister

MeinungFußball-Weltverband
:Sobald Infantino Dinge nicht mit Geld regeln kann, wird es sofort peinlich

Der gescheiterte palästinensisch-israelische Handschlag zeigt, wie sportpolitisch ungeeignet die Fifa und Präsident Gianni Infantino agieren. Sein Argument sind immer neue Millionen – doch die sind nicht so sicher, wie es scheint.

SZ PlusKommentar von Thomas Kistner

MeinungFifa-Kongress
:Ein verweigerter Handschlag stört Infantinos Inszenierung

Der umstrittene Präsident Gianni Infantino kündigt auf dem Fifa-Kongress an, im nächsten Jahr erneut zu kandidieren. Doch der Tagesordnungspunkt zum Israel/Palästina-Konflikt läuft anders als geplant.

SZ PlusVon Johannes Aumüller

Fußball-Weltverband
:Infantino kandidiert erneut als Fifa-Präsident

Beim Kongress des Fußball-Weltverbandes kündigt Gianni Infantino an, sich zum vierten Mal zum Präsidenten wählen lassen zu wollen. Zuvor hatte der Fifa-Präsident versichert, Iran werde an der WM in den USA teilnehmen.

Fifa
:Millionen für die Fußballgemeinde

Die vielen Probleme rund um die Fußball-WM 2026 und der Führungsstil von Gianni Infantino erzeugen in der Fifa zunehmend Unruhe. Nun versucht der Weltverband gegenzusteuern: Er erhöht die Zuwendungen für die Fußballfamilie.

Von Johannes Aumüller und Thomas Kistner

MeinungFußball-WM
:Italien? Nein. Aber wen hätten Trump und Infantino denn sonst gerne?

Die Fifa beteuert trotzig, dass Iran in jedem Fall an der WM teilnimmt. Dabei muss man längst ein Nachrücker-Szenario debattieren – und sieh an, es gibt einen Kandidaten, der sportlich und politisch passt.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

MeinungPreise und Verbote für Fans
:Stell dir vor, es ist Fußball-WM und keiner geht hin

Kein Vorglühen auf dem Stadionparkplatz und 100 Dollar fürs S-Bahn-Ticket: Vorschriften und Bezahlzwänge könnten Besuchern von WM-Spielen das Leben schwer machen – darauf gibt es nur eine passende Antwort.

SZ PlusKommentar von Jonas Beckenkamp

Fußball-WM 2026
:Don und Johnny halten die Hand auf

US-Präsident Trump und Fifa-Boss Infantino lenken die WM-Vorbereitungen wie ein bizarres Festspielkomitee. Dabei verfolgt der Weltverband ein ganz eigenes Ziel: das Turnier und die Fans auszupressen wie eine Zitrone.

SZ PlusVon Thomas Kistner

Millionenprojekt für Trumps Friedensrat
:Die Fifa, die EU und seltsame Ausweichmanöver

Der Fußballweltverband Fifa will für Projekte mit dem Friedensrat von US-Präsident Donald Trump 75 Millionen Dollar einsammeln. Kommt ein Teil des Geldes ausgerechnet von der Europäischen Union?

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

Zehn Jahre Fifa-Präsident
:Die größten Skandale von Gianni Infantino

Niemand im Weltsport hat so viele Affären angesammelt wie Fifa-Boss Gianni Infantino. Ein Streifzug durch seine Amtszeit – von dubiosen Geheimtreffen bis zu einem seltsamen Surinam-Flug.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

Fußball-Weltverband
:Im Reich von König Gianni I.

Seit genau zehn Jahren steht Gianni Infantino an der Spitze der Fifa – und prägt eine beispiellose Skandalära. Ein Ende ist nicht abzusehen: Kurz vor der Fußball-WM wird er noch scham- und hemmungsloser.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

MeinungFußball
:Die WM-Spiele in den USA müssen boykottiert werden

Dies wäre eine Sprache, die Donald Trump versteht: Sein ganzes Leben lang hat er Leute so lange schikaniert, bis er auf nachhaltigen Widerstand stieß. Ein Appell aus Minneapolis.

SZ PlusGastkommentar von Eric Schwartz

Olympische Spiele
:Eine Drohung der neuen Präsidentin

Kirsty Coventry sendet bei ihrer ersten Session als IOC-Präsidentin zwei Botschaften: Russlands Rückkehr ist nicht mehr fern – und es soll sich bloß keine Sportart sicher sein, auch künftig zum olympischen Programm zu gehören.

Von Johannes Aumüller

MeinungFußball
:Ein Aufruf zum Boykott der WM könnte sinnvoll sein

Die Fifa und allen voran ihr Chef Gianni Infantino benehmen sich wie Untertanen des Donald Trump. Dabei wäre es gut, dessen Allmachtsfantasien etwas entgegenzusetzen.

SZ PlusKommentar von Boris Herrmann

Fußball
:Die Fifa und der ewige Ärger in Afrika

Das schräge Finale des Afrika-Cups wirkt kräftig nach. Denn es bettet sich ein in eine Skandalchronik des afrikanischen Fußballs. Mal wieder mittendrin: Fifa-Präsident Gianni Infantino.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

Vor der WM in den USA
:Auftrag von oben: Verfahren im Fußball-Sumpf bitte einstellen!

Der Eifer der US-Justiz in Sachen „Fifa Gate“ ist schon länger erlahmt. Nun sollen zwei Klagen abgeräumt werden. Darunter ausgerechnet die gegen eine Firma, deren Besitzer einst von einem fragwürdigen Vertrag mit Gianni Infantino profitierten.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Thomas Kistner

WM-Gastgeber USA
:Der Zirkus zu Gast im Zirkus

Fifa-Chef Gianni Infantino stellt sich die Fußball-WM wie „104 Super Bowls“ vor. Geht es nach Donald Trump, ist das Turnier 2026 nur ein Event von vielen. Eine Vorschau auf ein möglicherweise verstörendes US-Sportjahr.

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

MeinungDer Fifa-Präsident und die Fußball-WM
:2026 wird ein Infantino-Jahr – ohne Skrupel vor moralischer Leere

Der Weltverbandschef herrscht über sein Reich wie ein Diktator und schmeichelt allen Mächtigen, mit denen der Fußball gute Geschäfte macht. Dass er sich das erlauben kann, liegt an ausbleibenden Alternativangeboten.

SZ PlusKommentar von Philipp Selldorf

Podcast „Und nun zum Sport“
:WM 2026: „Der Fußball hat sich bis zum Finale Donald Trump unterworfen“

Die Auslosung geriet dank Trump und Infantino zu einer skurrilen Show. Was wird das erst für ein Turnier? Ein Blick auf die WM 2026 im XXL-Format und die Aussichten der DFB-Elf.

Von Johannes Aumüller, Anna Dreher und Christof Kneer

Fußball-WM
:Da haben sich zwei gefunden

Spätestens mit dem Friedenspreis für Donald Trump setzt die Fifa ihre Prioritäten neu. Unter Gianni Infantino geht es um Macht und Geld – da ist jede Peinlichkeit recht.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Meinung„Fifa Friedenspreis“ für Trump
:Sieht aus wie Satire, ist offenbar ernst gemeint

Selbst in Russland und in Katar hat sich Gianni Infantino nicht so sehr angebiedert. Der Fifa-Präsident legt das Turnier Donald Trump zu Füßen.

SZ PlusKommentar von Peter Burghardt

Pressestimmen zur WM-Auslosung
:„Ein widerwärtiges Theaterstück“

Die internationale Presse zeigt sich entsetzt über die Show der Fifa und des US-Präsidenten bei der WM-Auslosung. Die Reaktionen in der Übersicht.

WM-Auslosung
:Die Fifa wirft sich vor Trump in den Staub

Fifa-Präsident Gianni Infantino überreicht Donald Trump unter Lobpreisungen einen riesigen Goldpokal, den „Fifa-Friedenspreis“. Die WM-Auslosung wird zu einer bizarren Show für den US-Präsidenten.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Auslosung für die WM 2026
:Die Fifa zu Gast bei ihrem Freund

Ausgerechnet im Kennedy-Center, einst ein überparteilicher Kulturpalast, empfängt Donald Trump den Fußball-Weltverband für die WM-Auslosung. Es soll ein „phänomenaler Start“ werden. Natürlich mit ihm selbst in der Hauptrolle.

SZ PlusVon Peter Burghardt

MeinungSportpolitik
:Die Bosse von Fifa und DFB sollten sich mal einer geheimen Wahl stellen

Das schwache Ergebnis von Hans-Joachim Watzke beim Votum zum BVB-Präsidenten zeigt: In der Fußballwelt braucht es dringend mehr geheime Abstimmungen.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

Deutscher Alltag
:Auf dem Rücken

Beim Zappen durch die lineare Fernsehwelt kann man einiges erleben. Etwa einen überraschend grauhaarigen Herrn im Weißen Haus: Der ist doch jetzt nicht etwa normal geworden?

SZ PlusKolumne von Kurt Kister

MeinungSportpolitik
:Trump will einen Friedenspreis? Dann erfindet die Fifa eben einen

Gianni Infantino will seinen Beitrag für ein bisschen Frieden leisten – mit dem „Fifa Friedenspreis – Fußball vereint die Welt“. Die Spannung ist kaum auszuhalten: Wer den wohl bekommt?

SZ PlusKommentar von Martin Schneider

Fußball-WM 2026
:Fifa unterstützt Trump

Der US-Präsident kündigte an, Ausrichterstädten gegebenenfalls WM-Spiele wieder zu entziehen. In einem Statement sagt der Weltfußballverband nun, die Regierung entscheide, „was im besten Interesse der öffentlichen Sicherheit ist“.

MeinungFußball-WM und Olympia in den USA
:Trump schrumpft Fifa und IOC auf Zwergengröße

Keine WM-Spiele in Boston? Ein Olympia-Entzug für Los Angeles? Man sollte sich hüten, Trumps Einlassungen zu Sportevents als eine seiner erratischen Wortmeldungen abzutun.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

Fußball-WM 2026
:Trump droht WM-Städten mit Entzug der Spiele

„Dann würde ich Gianni anrufen“: US-Präsident Donald Trump droht der demokratisch regierten Stadt Boston mit dem Entzug von WM-Spielen. Gegen Los Angeles äußert er im Kontext von Olympia eine ähnliche Drohung.

MeinungWM-Debütanten
:Die Fußball-WM oder: Gianni und die sieben Zwerge

Usbekistan, Curaçao, Neukaledonien? Die WM 2026 wird Fußballbegeisterung in Länder tragen, die nie von einer WM-Teilnahme zu träumen gewagt hätten. Aber sie vervielfacht die Zahl der Spiele, die schon bald nach Abpfiff vergessen sein werden.

SZ PlusKommentar von Claudio Catuogno

80 Jahre SZ-Sport
:Wunder gibt es nimmer wieder

Vom WM-Mythos 1954 durch die Jahre mit Beckenbauer, Becker und Witt bis Rio 2014: Wenn der Sport groß und wichtig sein darf, auch in der Zeitung, geht es den Leuten einigermaßen gut. Aber die Kriege und Krisen der Gegenwart stellen vieles infrage.

Von Holger Gertz

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