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SZ-Podcast "Und nun zum Sport":Reiche unter sich: Zerreißt die Super League den Fußball?

Florentino Perez (Mitte), Präsident von Real Madrid, ist designierter Chef der Super League - sollte sie tatsächlich noch in diesem Jahr starten.

(Foto: AFP)

Das System des Profifußballs steht kurz vorm Implodieren, nachdem zwölf Großklubs ihr eigenes Ding machen wollen. Was bedeutet das für die Champions League und die deutschen Vereine?

Von Jonas Beckenkamp, Thomas Kistner und Martin Schneider

Das System Profifußball ist mächtig ins Wanken geraten in dieser Woche und aktuell weiß keiner so richtig, wie es weitergeht. Schuld sind weitreichende Pläne für die Neugründung einer Super League, zu der sich zwölf Großklubs aus England, Spanien und Italien in einer Aktion aus dem Hinterhalt bekannt haben. Und jetzt tobt ein heftiger Streit zwischen den Machern dieser neuen Eliteliga und der Uefa. Es geht um den Fortbestand der Champions League, astronomisch viel Geld, um Macht und für manche auch um die Seele des Spiels.

Bei "Und nun zum Sport" blicken wir diese Woche auf das implodierende Fußballgeschäft und die Folgen der Super-League-Pläne. Moderator Jonas Beckenkamp spricht mit Thomas Kistner und Martin Schneider über die Hintergründe dieses Machtkampfes und die Auswirkungen auf die Bundesliga.

In der weiten Welt des Sports braucht es manchmal einen tieferen Einblick - den bietet "Und nun zum Sport", der Podcast der Süddeutschen Zeitung. SZ-Sportredakteure bieten Einschätzungen, die über den reinen Ergebnisbericht hinausgehen.Sie finden den Sport-Podcast auf iTunes, Spotify, Deezer, Audio Now und allen anderen gängigen Podcast-Apps.

Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast. Sie erreichen die Redaktion dieses Podcasts via podcast@sz.de.

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