Erlanger Weihnachtsmärkte statt Nürnberger Christkindlesmarkt

Natürlich ist der Weihnachtsmarkt auf dem Erlanger Schlossplatz um ein Vielfaches kleiner als der berühmte Nürnberger Christkindlesmarkt. Aber wie viele Buden mit Zwetschgenmännla muss man schon sehen, um sich gegen den Kauf einer dieser Dörrobstfiguren zu entscheiden?

Auf dem "Waldweihnacht" genannten Weihnachtsmarkt in Erlangen geht es um einiges beschaulicher und familiärer zu als in der großen Nachbarstadt, wo sich im vergangenen Jahr 2,1 Millionen Besucher über den Hauptmarkt schoben. Der Boden ist mit Holzschnitzeln ausgelegt, für Kinder gibt es ein Karussell und eine Backstube, in der sie in der Regel ohne Anmeldung einen Weihnachtswichtel backen können (hier empfiehlt sich vorher allerdings ein kurzer Blick auf die Webseite, weil die Backstube manchmal für Kindergartengruppen reserviert ist). Und wem die 32 Buden auf dem Schlosspark nicht ausreichen, macht entweder einen Einkaufsbummel durch das denkmalgeschützte Barockensemble der Innenstadt oder zieht zum nächsten Weihnachtsmarkt weiter. Denn sowohl die Buden auf dem Altstädter Kirchenplatz als auch der Mittelaltermarkt am Neustädter Kirchenplatz sind nur wenige Hundert Meter vom Schloss entfernt. Eine besondere Attraktion liegt direkt gegenüber der "Waldweihnacht": Dort können Besucher auf einer 420 Quadratmeter großen Eisfläche Schlittschuh laufen.

www.erlanger-waldweihnacht.de, die Erlanger Waldweihnacht am Schlossplatz hat schon seit 26. November geöffnet und bleibt es bis zum 24. Dezember; Montag bis Freitag 10 bis 21 Uhr, Samstag bis 22 Uhr, Sonntag ab 11 Uhr und am 24. Dezember von 10 bis 14 Uhr

Claudia Henzler

Bild: oh 28. November 2018, 05:232018-11-28 05:23:42 © SZ.de/kaeb/sks