Unesco-Welterbe:"Es gibt Parallelen zu Heiligsprechungen"

Unesco-Welterbe: Drei Welterbestätten, von links: die kambodschanische Tempelanlage Angkor Wat, der Speyerer Dom in Rheinland-Pfalz und Lavaux, ein Weinbaugebiet im Schweizer Kanton Waadt.

Drei Welterbestätten, von links: die kambodschanische Tempelanlage Angkor Wat, der Speyerer Dom in Rheinland-Pfalz und Lavaux, ein Weinbaugebiet im Schweizer Kanton Waadt.

(Foto: Stephan Rumpf, dpa, dpa)

Momentan wird die Welterbe-Liste wieder erweitert. Der Ethnologe Christoph Brumann erklärt, was der Titel heute für Orte bedeutet. Und was die Drohung mit der Roten Liste bringt.

Interview von Irene Helmes

Nach der Pandemie-Pause 2020 findet derzeit wieder die Jahrestagung des Welterbekomitees statt, bei der Orte mit dem Unesco-Titel ausgezeichnet oder auf die Rote Liste bedrohter Stätten gesetzt werden können - was zuletzt Venedig angedroht wurde. Liverpool wurde der Titel soeben wegen großer Bauprojekte ganz aberkannt. Christoph Brumann, 58, ist Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle (Saale) und war selbst schon bei diesen Sitzungen dabei. Über das Welterbe und dessen Vergabesystem hat er im März das Buch "The Best We Share" veröffentlicht. Er zeigt auf, warum noch immer so wenige Stätten im globalen Süden das Prädikat erhalten.

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