Tipps für Fotos am StrandWas für ein Licht!

Am Strand fotografiert der Urlauber Wellen, Surfer und die Mitreisenden. Doch auf den Bildern ist das Meer nicht mehr durchsichtig, die riesige Sandburg wirkt winzig und die Motive sind eintönig. Wie werden die Bilder so schön wie das Original - oder noch schöner? Tipps zum Fotografieren am Strand.

Von Daniel Hofer und Katja Schnitzler

Am Strand fotografiert der Urlauber Wellen, Sandburgen, Surfer und die Mitreisenden - doch nicht immer zu seiner Zufriedenheit. Damit die Bilder so schön (oder noch schöner) als das Original werden, finden Sie hier Tipps für das Fotografieren am Strand. (Sie machen eine Städtereise? Dann lesen Sie hier Tipps für Fotos auf Städtereisen.)

Das Bild gestalten

Was wollen Sie in Szene setzen? Den Strand? Das Meer? Den Himmel? Sie sollten Ihrem Hauptmotiv mehr Platz einräumen und ihr Motiv nicht gerecht jeweils zur Hälfte mit Meer und Himmel füllen, sonst wirkt es langweilig.

Wagen Sie außergewöhnliche Blickwinkel, probieren Sie besonders niedrige oder hohe Standpunkte aus. Und "dekorieren" Sie Ihr Motiv: Im Wind flatternde Hand- oder Stofftücher sind sehr malerisch, Spielzeug-Drachen sowieso. Bietet sich noch etwas zur Gestaltung im Vordergrund an? Personen? Muscheln? Ein malerisches Stück Treibholz oder ein windschiefer Baum, eine Palme gar? Nutzen Sie es, um Ihrem Bild Struktur zu geben - und mehr Spannung gleich dazu.

Außerdem sind Sie im Urlaub, Sie haben Muße für Experimente: Testen Sie die technischen Möglichkeiten der Kamera, indem sie Wasserreflexionen mehrfach belichten oder abends mal Langzeitbelichtung ausprobieren - für beides empfiehlt sich ein Stativ.

Bild: Dirk70 / photocase.com 11. Juli 2013, 10:592013-07-11 10:59:55 © Süddeutsche.de