Reise-Knigge – Namibia

Während sich in Deutschland bei den ersten Regentropfen die Gesichter verziehen, ist es in Namibia genau umgekehrt. Die Einheimischen sind entzückt, wenn dunkle Regenwolken aufziehen: Regengucken ist eine echte Attraktion.

Manche behaupten laut Namibia Tourismus sogar, den Regen schon auf mehrere Kilometer Entfernung riechen zu können. Dann gibt es kein Halten mehr: Ganze Familien steigen ausgerüstet mit Picknickkörben ins Auto und fahren dem Regen entgegen. Und wenn die ersten Tropfen fallen, springen alle aus dem Wagen, ziehen sich die T-Shirts aus und tanzen im Regen - Touristen sind zum Mitfeiern ausdrücklich eingeladen.

Der Regen hat jedoch noch andere Folgen: Während der Green Season zwischen Februar und April zeigt sich die Wüste in ungewohnten Farben - sie steht in Blüte. Außerdem werden in dieser Zeit die Wildtierbabys geboren.

Bild: iStockphoto/Lucyna Koch 27. August 2013, 10:022013-08-27 10:02:00 © Süddeutsche.de/dpa/tmn/kaeb/cag