Ursula von der Leyen "Die USA sind unsere Verbündeten"

"Die Afghanistan-Mission erfordert noch immer einen langen Atem": Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einer Ordensverleihung an Bundeswehrsoldaten.

(Foto: KAY NIETFELD/AFP)

Die Mangelwirtschaft bei der Bundeswehr geht zu Ende, verspricht die Ministerin. Ein Gespräch über die Regeln für Rüstungsexporte und warum sie Russland nicht als Gegner will.

Interview von Joachim Käppner und Mike Szymanski

Auf dem Flur vor dem Amtszimmer von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hängen die Porträts ihrer Vorgänger. In jüngerer Vergangenheit wechselte die Spitze des Hauses rasant, aber die 60-jährige CDU-Politikerin ist schon seit Ende 2013 für die Bundeswehr und damit für viele Probleme zuständig. Von Stress ist bei der Ministerin nichts zu spüren, nicht einmal vor der Münchner Sicherheitskonferenz. Die ist für sie zur Routine geworden - es ist ihre sechste.

SZ: Frau von der Leyen, waren Sie schon ...

Lesen Sie mit SZ Plus auch:
Geschichte Die nukleare Unvernunft

Rüstungsdebatte

Die nukleare Unvernunft

Es dauerte lange genug, bis die Welt begriff, was für eine grauenhafte Waffe die Atombombe ist. Doch diese Erkenntnis scheint inzwischen vergessen.   Von Georg Mascolo