Energie:Nord gegen Süd beim Strompreis

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Energie: Da machten sie noch einen auf gut Wetter: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit dem Bayern Markus Söder (CSU) Ende August vor Lubmin.

Da machten sie noch einen auf gut Wetter: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit dem Bayern Markus Söder (CSU) Ende August vor Lubmin.

(Foto: Stefan Sauer/dpa)

Im Norden müssen Verbraucher mehr Stromnetzentgelte zahlen, weil bei ihnen die erneuerbaren Energien ausgebaut werden. Drei Küstenländer fordern nun unterschiedliche Strompreiszonen - und Markus Söder wütet.

Von Andreas Glas, Augsburg, und Peter Fahrenholz

Es ist Sonntagmorgen, der Saal bebt, und Markus Söder genießt. "Habeck raus!", donnert es durchs Kongresszentrum in Augsburg, immer wieder. Söder hat gerade den Rauswurf des grünen Bundeswirtschaftsministers gefordert. Robert Habeck beherrsche "das Einmaleins der Ökonomie nicht", hat der CSU-Chef gelästert, bei der Landesversammlung seiner Parteijugend, der Jungen Union Bayern. Auch die Gasumlage, "ein einziger Murks" für Söder. "Eigentlich müsste so ein Minister ausgetauscht werden." Es ist nur das Warm-up für das, was gleich kommt. Eine Schimpftirade, minutenlang, gegen Berlin, den Norden, und: gegen diese Strompreis-Idee, die da aus Schleswig-Holstein kommt, aus Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

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