Der CDU-Politiker Eckart von Klaeden war von Herbst 2009 an Staatsminister im Bundeskanzleramt. Als im Frühjahr 2013 bekannt wurde, dass Merkels Adjutant nach der Bundestagswahl beim Autokonzern Daimler "Bereichsleiter für Politik und Außenbeziehungen" werden sollte, forderte die Opposition von Klaedens sofortige Entlassung als Staatsminister. Die Bundesregierung lehnte ab. Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, von Klaeden sei nicht in Entscheidungen zur Autoindustrie involviert. Deswegen sei es nicht nötig, ihn sofort zu entlassen. Zudem sei seine Ankündigung transparent. Dennoch ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft.

Bild: dpa 3. Juli 2014, 11:172014-07-03 11:17:08 © sueddeutsche.de/sma/aum/pak/joku/rus