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Polen:Hohe Todeszahlen, steigende Impfskepsis

Demonstrationen gegen Corona-Auflagen wie diese im März in Warschau werden manchmal sogar von Abgeordneten organisiert.

(Foto: AFP)

Obwohl die Krankenhäuser überlastet sind, wollen sich viele Polen nicht impfen lassen. Professoren und Priester verbreiten Verschwörungsmythen. Besonders junge Leute sind anfällig dafür.

Von Florian Hassel, Warschau

Roman Zieliński hat seine eigene Ansicht zu Impfungen gegen Covid-19: Sie seien unsicher und könnten als "Produkt genetischer Ingenieurtätigkeit" zu Unfruchtbarkeit führen. Teile der Impfstoffe, wie sie Biontech/Pfizer oder Moderna herstellen, könnten sich quasi unkontrolliert replizieren und an das menschliche Erbgut anheften, so verbreitet Zieliński seine Thesen etwa auf Konferenzen von Impfgegnern. Auch einen Appell gegen Zwangsimpfung und Lockdown hat Zieliński, Genetikprofessor im polnischen Radom, unterschrieben. Der Aufruf gipfelt in der Warnung, dass "als Folge massenhafter Impfungen mehr Menschen sterben können als aktuell an Covid-19. Außerdem können genetische Änderungen, die durch Impfungen hervorgerufen werden, auf künftige Generationen einwirken."

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