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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Wie Boris Johnson die EU nervt

Boris Johnson ist seit zwei Wochen Premier, hat noch keine europäische Hauptstadt besucht und droht mit einem harten Brexit. Die EU darf sich trotzdem nicht aus der Reserve locken lassen.

Boris Johnson war nie ein Fan des über 500 Seiten schweren Scheidungsvertrags mit der Europäischen Union. Er will der EU selbst diktieren, was geht und was nicht.

Und der Backstop ist so ein Punkt. Er ist eigentlich nur eine Übergangslösung und soll verhindern, dass zwischen Irland und Nordirland eine harte Grenze mit Schlagbäumen und Zäunen entsteht. Dafür soll Nordirland im europäischen Binnenmarkt bleiben.

Für Johnson ist das inakzeptabel. Aber er ist nicht unumstritten. Die Labour-Partei überlegt, nach der Sommerpause ein Misstrauensvotum anzusetzen. Und währenddessen wartet die EU ab, was die Briten machen. Sie bleibt auf ihrem Standpunkt: Der Vertrag wird nicht mehr verändert. Zurecht, sagt Brüssel-Korrespondent Matthias Kolb. Europa habe keine Bringschuld, London ist am Zug.

Weitere Themen: Weltklimarat stellt Sonderbericht vor, Hunderte Festnahmen in Kaschmir.

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