SZ am Abend:Nachrichten am 10. September 2021

IAA Mobility - Proteste

Polizisten gehen an der Theresienwiese in München auch mit Schlagstöcken gegen Demonstranten vor.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Kassian Stroh

Nachrichten kompakt

Heftige Proteste gegen IAA. Hunderten Gegnern der Automesse ist es an mehreren Stellen Münchens gelungen, ihre angekündigten Stör- und Blockadeaktionen durchzuführen. Trotz eines massiven Aufgebots an Polizisten, die teils auch Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen. Den ganzen Tag über liefern sich beide Seiten Scharmützel, mindestens eine Frau wird verletzt. Zum Artikel

Stiko empfiehlt Impfung für Schwangere. Auch für werdende Mütter sei eine Schutzimpfung gegen das Coronavirus sinnvoll, sagen die Experten von der Ständigen Impfkommission - und zwar mit einem mRNA-Impfstoff vom zweiten Schwangerschaftsdrittel an. Die Inseln Kreta und Korsika gelten von Sonntag an nicht mehr als Hochrisikogebiete. Nach Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat nun auch das Land Nordrhein-Westfalen beschlossen, Umgeimpften nicht mehr die Verdienstausfälle zu ersetzen, sollten sie in Quarantäne geschickt werden. Zu den aktuellen Corona-Meldungen

Reservisten sollen rechtsextreme Wehrsportgruppe gebildet haben. Ermittler durchsuchen mehrere Objekte in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Berlin. Dabei finden sie Waffen, Waffenteile und Munition. Insgesamt gebe es neun Beschuldigte, darunter seien sechs Reservisten der Bundeswehr, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lüneburg. Zum Artikel

Eine Stadt lässt sich nicht unterkriegen. Die Abgesänge auf New York erklingen immer wieder laut und zahlreich - erst nach dem 11. September 2001, als Terroristen zwei Flugzeuge in das World Trade Center steuerten, dann während der Corona-Pandemie. Ein Spaziergang durch eine extrem robuste Metropole. Zum Artikel (SZ Plus)

Weitere wichtige Themen des Tages:

Das Wichtigste zur Bundestagswahl

Söder mit 87,6 Prozent wiedergewählt. Die CSU hat ihren Vorsitzenden im Amt bestätigt - mit nahezu demselben Ergebnis wie bei seiner ersten Wahl vor zwei Jahren: Der bayerische Ministerpräsident bekam 87,6 Prozent der Delegiertenstimmen, damals waren es 87,4 Prozent. In seiner Rede rief er die Partei dazu auf, für einen Sieg bei der Bundestagswahl in zwei Wochen zu kämpfen: "Ich habe keinen Bock auf Opposition." Zum Artikel

Laschet reagiert gelassen auf das Sticheln der CSU. In der CDU empfindet man die jüngsten Äußerungen aus der Schwesterpartei als unverschämt und destruktiv. CSU-Generalsekretär Blume hatte gesagt: Natürlich stünde die Union nun besser da, wenn sein Chef Söder der Kanzlerkandidat wäre, und nicht CDU-Chef Laschet. Der aber gibt sich entspannt und sagt: Die Kernfrage sei, wer künftig in Deutschland regiere - "und nicht hätte, wäre, könnte". Zum Artikel

Laschet greift Scholz nach Razzia in Ministerien scharf an. Der Kanzlerkandidat der Union wirft seinem SPD-Konkurrenten vor, er habe auf die Durchsuchung des Bundesfinanz- und des Bundesjustizministeriums reagiert, wie man es "sonst nur von populistischen Staaten" kenne. Zum Artikel

Das hat heute viele interessiert

Eine Bosheit und ein Versprecher. Es hätte ein guter Nachmittag für den Unionskanzlerkandidaten Laschet werden können bei der Tagung der europäischen Christdemokraten in Berlin. Wenn da nur nicht Merkels Patzer gewesen wäre - und eine Gemeinheit aus den Reihen der CSU. Zum Artikel (SZ Plus)

Herr Scholz, wovor haben Sie am meisten Angst? In der Show "Kannste Kanzleramt?" mustern 16 kulleräugige Schüler die Kandidaten. Baerbock lebt die Grünen-Traumrolle der Klima-Lehrerin, Laschet ist der strenge Oberstudienrat, und Scholz nimmt die Schüler vielleicht etwas zu professionell. Zum Artikel

Was, wenn der Trend stur bleibt? Zwei Wochen vor der Wahl steht CSU-Chef Söder vor einem Parteitag in Nürnberg. Er hat dafür eine Trendumkehr befohlen. Wenn das mal eine gute Idee war. Zum Kommentar

Zu guter Letzt

Lasst die Schüler wieder reisen! Ohne Schulfahrten gäbe es keinen Spiderman, keinen Farin Urlaub, keine persönlichen Anekdoten aus dem Stockbett. Die Touren sind in jeder Hinsicht prägend, doch auch im nächsten Schuljahr wird Corona wieder viele Pläne zunichte machen. Eine wehmütige Liebeserklärung an die Klassenreise. Zum Artikel

© SZ.de
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB