Nationalratswahl nach Ibiza-AffäreSie wollen regieren

Vier Monate nach dem Bruch der Regierung aus ÖVP und FPÖ stellen sich die Parteien bereits am 29. September vorgezogenen Neuwahlen. Auf diese Köpfe kommt es dabei an.

Kanzlerin auf Zeit

Am 29. September finden in Österreich die vorgezogenen Nationalratswahlen statt. Trotz der unklaren Verhältnisse, die nach der Abstimmung drohen, steht eine Personalie fest: Die parteilose Brigitte Bierlein wird nicht Bundeskanzlerin bleiben. Die ehemalige Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs rückte nach der "Ibiza-Affäre" und dem Bruch der Koalition aus ÖVP und FPÖ übergangsweise an die Spitze der Republik. Ihre Amtszeit, so viel ist sicher, endet nach der Wahl.

Bild: Ronald Zak/AP 28. September 2019, 18:432019-09-28 18:43:01 © SZ.de/odg