bedeckt München 30°

SZ Espresso:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Schutzmasken Corona

Schutzmasken gehören inzwischen zum öffentlichen Leben dazu.

(Foto: dpa)

Was an diesem Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Xaver Bitz

Das Wichtigste zum Coronavirus

EXKLUSIV Bayern lehnt Lockerung der Maskenpflicht ab. Die Regierung des Freistaates sieht keinerlei Grund zur Abschaffung. Der Chef der Staatskanzlei warnt vor weltweit steigenden Infektionszahlen. Ähnlich sieht dies auch der Hamburger Oberbürgermeister Tschentscher. Von Kristiana Ludwig. Zuvor hatten mehrere Bundesländer im Norden Deutschlands eine Debatte darüber angestoßen. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe kündigte an, dafür mit seinen Kollegen in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein einheitliche Regelungen zu suchen. Mehr Meldungen aus Deutschland

Infizierte in drei österreichischen Fleischbetrieben. Zwei der Betriebe befinden sich nahe der deutsch-österreichischen Grenze. Die WHO meldet mehr als 200 000 Infizierte weltweit - der höchste Tageswert seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Weltweite Meldungen im Überblick

Das Wochenende kompakt - Was außer dem Coronavirus noch wichtig war

Erste Spur zu Marsalek führt in die Leere. Zunächst waren die Ermittler davon ausgegangen, dass sich der flüchtige ehemalige Wirecard-Vorstand zumindest zeitweise auf den Philippinen befand. Nun wird klar, dass das nie der Fall war. Die Daten, die darauf hinwiesen, waren offenbar gefälscht.

Scholz will Finanzaufsicht umbauen. Als Konsequenz aus dem Fall Wirecard will der Bundesfinanzminister die Schutzmechanismen verbessern. Die Bafin soll mehr Durchgriffsrechte bekommen. Zur Nachricht. Die Reform der Aufsichtsbehörde zügig voranzutreiben, ist richtig. Aber auch die Bafin sollte endlich ihr Versagen eingestehen, kommentiert Jan Willmroth.

Seehofer stoppt Studie zu Racial Profiling bei der Polizei. Obwohl sein Ministerium und auch das Justizministerium die Untersuchung für sinnvoll halten, beendet der Bundesinnenminister diese. Er begründet den Schritt damit, dass Racial Profiling bei der Polizei verboten ist. Seehofer spricht sich auch gegen Polizeibeauftragten beim Bund aus. Mehr dazu

FC Bayern gewinnt den DFB-Pokal. Der deutsche Meister sichert sich mit einem 4:2-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen das Double. Mit der Art des Sieges senden die Münchner auch ein Signal nach Europa. Von Javier Cáceres. Trainer Hansi Flick wird von seinen Spielern umjubelt und spricht sich nach dem Sieg für einen Verbleib von David Alaba und Thiago aus. Von Jonas Beckenkamp

Bottas siegt beim Formel-1-Saisonauftakt in Österreich. Der Finne gewinnt das Rennen vor Charles Leclerc und Lando Norris. Weltmeister Lewis Hamilton landet aufgrund einer Zeitstrafe nur auf Platz vier, Sebastian Vettel wird Zehnter. Zum Rennbericht

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

Weltmacht in Trümmern. Die Corona-Epidemie ist außer Kontrolle, die Wirtschaft am Boden, die gesellschaftliche Stimmung historisch schlecht: Amerika zahlt den Preis für Trumps Präsidentschaft. Von Alan Cassidy

Tausende Biker behindern den Verkehr. Obwohl die Behörden eine für diesen Samstag geplante Demonstration untersagt haben, sind Tausende Motorradfahrer in Kolonnen unterwegs. Ein wichtiger Tunnel musste zeitweise gesperrt werden. Von Linus Freymark und Jakob Wetzel

Cern-Physiker entdecken neuartiges Teilchen. Die Wissenschaftler haben vermutlich Spuren eines bisher unbekannten Materiezustands entdeckt: ein sogenanntes Tetraquark. Von Patrick Illinger

SZ-Leser diskutieren

Was muss sich für Beschäftigte in der Fleischindustrie ändern? Leser Bösewicht meint, dass vor allem "faire Arbeitsbedingungen und Tierwohl" gewährleistet sein müssen: diese "kosten Geld, da darf das Kilo Schnitzel für den Verbraucher auch etwas teurer sein". Josef Gewinner stimmt zu: "Wäre der Verbraucher konsequent, dann wäre der Spuk sehr schnell vorbei", denn viele hätten tatsächlich die finanzielle Möglichkeit auf Billigfleisch zu verzichten. Autocrator stellt eine Gegenfrage: "Warum nur in der Fleischindustrie? (...) In unserer deutschen Arbeitswelt liegt sehr vieles im Argen." Diskutieren Sie mit.

© SZ.de

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite